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Fünfter und bester Jungprofi der Vuelta

Mäder: “Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu gut ausgefallen“

Foto zu dem Text "Mäder: “Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu gut ausgefallen“"
Gino Mäder (Bahrain Victorious) hat das Weiße Trikot bei der Vuelta gewonnen | Foto: Cor Vos

06.09.2021  |  (rsn) - Für die Vuelta a Espana hatte sich das Team Bahrain Victorious große Ziele gesteckt. Mikel Landa sollte nach seinem sturzbedingten Ausscheiden beim Giro d`Italia nun in seiner spanischen Heimat um den Gesamtsieg mitfahren. Der Spanier musste aber schon früh die Segel streichen. Den Ambitionen von Bahrain Victorious tat dies aber keinen Abbruch.

So wurde Jack Haig, der selbst bei der Tour de France nach Sturz aufgeben musste und "ohne Ambitionen" zur Spanien-Rundfahrt reiste, hinter Primoz Roglic (Jumbo - Visma) und Enric Mas (Movistar) Gesamtdritter. "Ich habe immer davon geträumt, bei einer Grand Tour auf dem Podium zu stehen, wusste aber nicht, ob das je möglich sein würde", so der Australier über seinen Coup.

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Mindestens genau so hoch einzustufen wie der Podiumsplatz von Haig ist der fünfte Rang von Teamkollege Gino Mäder, der zudem das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers gewann, nachdem er am Samstag auf der letzten schweren Etappe noch den bisherigen Träger Egan Bernal überflügeln konnte. "Wow, das ist unglaublich. Ich war schon mit meinem zwischenzeitlichen achten Platz und der Tatsache, dass ich mit den besten Fahrern am Berg mithalten konnte, zufrieden. Jetzt habe ich hier das Weiße Trikot gewonnen und Jack Haig dabei geholfen, auf das Podium zu klettern. Mir fehlen echt die Worte", so der Schweizer, der im Vorjahr schon mit Rang 20 im Gesamtklassement sein Können angedeutet hatte.

Doch bei der Spanien-Rundfahrt 2021 fuhr der 24-Jährige nochmals auf einem anderen Niveau. "Das Ergebnis kam unerwartet und ist vielleicht ein bisschen zu gut ausgefallen. Aber ich nehme es natürlich mit und hoffe, dass es nicht meine letzte Top-Fünf-Platzierung bei einer Grand Tour gewesen ist", meinte Mäder.

Zufrieden mit der Entwicklung des Schweizers zeigte sich auch Sportdirektor Gorazd Stangelj. "Ich freue mich für Gino, dass er hier eine Bestätigung für seine Fähigkeiten bekommen hat. In Zukunft kann er ein richtiger Klassement-Fahrer werden", urteilte der Slowene. In diese Richtung will sich übrigens auch Mäder entwickeln. Schon im letzten Jahr hatte er verkündet, dass sein großer Traum der Gewinn des Giro d`Italia sei.

 

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