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Riedmann holt erstes Gold für Deutschland

Zanardi neue U23-Europameisterin

10.09.2021  |  (rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour.

Zanardi neue U23-Europameisterin
Nachdem ihre Landsfrau Vittoria Guazzini bereits den U23-Titel im Zeitfahren gewonnen hatte, hat sich Silvia Zanardi (Italien) am Freitagabend den Titel im Straßenrennen in dieser Kategorie gesichert. In der letzten Runde setzte sie sich mit Kata Blanka Vas (Ungarn), die Zweite wurde und Evita Muzic (Frankreich) aus dem 20-köpfigen Feld ab. Im Sprint war die Italienerin nach 81 Kilometern nicht zu schlagen.

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Laura Stigger (Österreich) kam als Vierte solo ins Ziel. Für Deutschland gab es durch Franziska Koch (7.) und Ricarda Bauernfeind (10.) zwei Top-10-Platzierungen. Hannah Ludwig (Deutschland) und U23-Mountainbikeweltmeisterin Mona Mitterwallner (Österreich) verpassten als 13. und 11. Knapp die besten Zehn.

Tour of Britain: Dritter Etappensieg für Van Aert
Nach der 1. und der 4. Etappe hat Wout van Aert (Jumbo – Visma) auch die 6. Etappe der Tour of Britain gewonnen. Im Sprint einer Elitegruppe schlug er Ethan Hayter (Ineos Grenadiers) und Julian Alaphilippe (Deceuninck – Quick-Step). In der Gesamtwertung kam der Belgische Meister dem Führenden Hayter wieder näher. Der Brite hat zwei Etappen vor dem Ende der Rundfahrt noch vier Sekunden Vorsprung auf den Tagessieger.

Nach 22 Kilometern mit vielen Attacken setzten sich Tim Declercq, Mark Cavendish (beide Deceuninck – Quick-Step), Rory Townsend (Canyon - SunGod), Daniel McLay (Arkea - Samsic), George Bennett (Jumbo - Visma), Jimmy Janssens (Alpecin - Fenix) und Colin Joyce (Rally) vom Feld ab. Das Sextett wurde auf dem hügeligen Parcours 14 Kilometer vor dem Ziel an einem Anstieg gestellt.

James Shaw (Ribble Weldtite) und Matteo Jorgensen (Movistar) versuchten direkt ihr Glück. Wenig später vereitelte Van Aert den Angriff des Duos, dabei sprengte er allerdings das Feld. Zehn Fahrer überstanden den Cut und fuhren gemeinsam zur ansteigenden Zielgeraden, wo Van Aert den Sprint gewann.

EM-Straßenrennen, Juniorinnen:
Linda Riedmann ist neue Europameisterin der Juniorinnen. Die Fränkin setzte sich mit fünf Begleiterinnen auf der vorletzten von fünf Runden ab. Die Gruppe blieb bis zum Ziel zusammen, im Sprint nach 67 Kilometern war die Riedmann schneller als die Duos aus Italien und Russland sowie Eglantine Rayer aus Frankreich.

Die Italienerin Eleonora Ciabocco wurde vor der Französin Dritte. Die erste Verfolgergruppe des Sextetts erreichte mit 1:10 Minuten Rückstand das Ziel. Unter den elf Fahrerinnen befand sich mit Antonia Niedermaier auch die Silbermedaillengewinnerin des Zeitfahrens. Sie wurde 15. Noëlle Rüetschi (7.) und Fiona Zimmermann (10.) sorgen für zwei Top-10-Platzierungen der Schweizerinnen.

EM-Straßenrennen, Junioren:
Romain Gregoire ist der neue Junioren-Europameister auf der Straße. Der Franzose hat in Trento das 107,2 Kilometer lange erste Straßenrennen dieser Titelkämpfe für sich entschieden und sich dabei im Sprint eines Trios vor dem Norweger Per Strand Hagenes und seinem französischen Landsmann Lenny Martinez durchgesetzt.

Zehn Sekunden hinter den drei Spitzenreitern sprintete das erste größere Fahrerfeld mit den Deutschen Emil Herzog, Moritz Kärsten und Luis-Joe Lührs sowie den Österreichern Alexander Hajek und Marco Schrettl ins Ziel.

Den Sprint um den vierten Platz gewann der Belgier Vlad van Mechelen vor dem Italiener Manuel Oioli und dem Schweizer Jan Christen. Hajek wurde Neunter, Herzog als bester Deutscher Zwölfter.

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