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Bauers Bundesliga-Blog

Endlich in Lila: Im Erzgebirge die Gesamtführung erobert

Von Dominik Bauer

Foto zu dem Text "Endlich in Lila: Im Erzgebirge die Gesamtführung erobert"
Dominik Bauer (Dauner Akkon) | Foto: Dauner Akkon

13.09.2021  |  (rsn) - Nach dem Mannschaftszeitfahren stand am Samstag das vierte Rennen der Bundesliga-Serie an. Ich hatte mir viel vorgenommen und war mit meiner zweiten Gesamtplatzierung in einer guten Ausgangsposition. Angereist sind wir einen Tag zuvor mit einer sehr schmalen Besetzung - fünf Fahrern und unserem Sportlichen Leiter Gerald - da der andere Teil des Teams bei einer Rundfahrt in Tschechien war.

Einen Teil der Strecke kannte ich schon aus den letzten Jahren. In unserer Vorbelastung haben wir uns gezielt zwei Anstiege der Runde angeschaut. Mit 3300 Höhenmetern auf einer Strecke von 170 Kilometern war gleich klar, dass der nächste Tag kein leichter wird.

Das Rennen startete und es konnte sich direkt zu Beginn eine größere Spitzengruppe bilden, in welcher wir mit Jan-Marc Temmen auch vertreten waren. Zu Rennhalbzeit hatte diese Gruppe einen Vorsprung von fünf Minuten, bis sich das Team P&S vorne einreihte und das Tempo deutlich erhöhte. Ab diesem Zeitpunkt wurde, wie man sagt, richtig Radrennen gefahren.

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Ende der vorletzten Runde schlossen wir mit sechs Fahrern zur Spitzengruppe auf. Die Elf-Mann-Gruppe harmonierte ganz gut und wir konnten den Vorsprung ausbauen. Überraschend attackierte der spätere Sieger Tom Lindner (P&S Metalltechnik) im Flachstück vor dem letzten Anstieg. Meine Stärke konnte ich an der finalen Erhebung beweisen und fuhr als Dritter über die Kuppe, wobei ich mich leicht absetzen konnte. Diesen Vorsprung konnte ich bis ins Ziel halten, musste mich aber im Schlussspurt meinem Wegbegleiter Dominik Röber (P&S Metalltechnik) geschlagen geben.

Mit dem vierten Platz habe ich mir das lange vorgenommene Ziel, Gesamteinzelführender der Rad-Bundesliga zu sein, erreicht. Vor allem nach der nicht so gut gelaufenen Deutschland-Tour bewies ich jetzt, dass die Form da ist. Jetzt steht noch das schwere finale Wochenende im Sauerland an, wo mein Team und ich alles daran setzen werden, das schöne Trikot zu verteidigen.

Viele Grüße

Dominik

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