--> -->

04.03.2026 | (rsn) - Erstmals 2007 ausgetragen, hat sich Strade Bianche zu einem der Highlights im UCI-Kalender entwickelt. Seit 2017 gehört das spektakuläre italienische Eintagesrennen über die Schotterpisten der Toskana zur WorldTour und kann mit einer illustren Siegerliste aufwarten.
In seiner letzten Saison als Berufsradfahrer feierte Fabian Cancellara (Trek - Segafredo) nach 2008 und 2012 den dritten Sieg. Dabei setzte sich der Schweizer im Zweiersprint gegen Vorjahressieger Zdenek Stybar (Etixx - Quick-Step) durch. Rang drei ging an dessen italienischen Teamkollegen Gianluca Brambilla, der nach 176 Kilometern mit vier Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Brambilla attackierte acht Kilometer vor dem Ziel aus der vierköpfigen Spitzengruppe heraus, zu der neben Cancellara und Stybar auch noch Peter Sagan (Tinkoff) zählte, und wurde erst auf den letzten 300 Metern von Cancellara und Stybar überholt.
Bei der WorldTour-Premiere des Rennens ließ der Pole wie schon 2014 alle Konkurrenten hinter sich. Diesmal setzte sich der mittlerweile für Sky fahrende Kwiatkowski nach 175 Kilometern mit 15 Sekunden Vorsprung auf Greg Van Avermaet (BMC) durch, der wie schon 2015 Zweiter wurde. Das Podium komplettierte dessen Landsmann Tim Wellens (Lotto Soudal), der 17 Sekunden Rückstand aufwies. Den Grundstein zum Sieg legte Kwiatkowski mit einer Attacke kurz vor der letzten Schotterpassage 14 Kilometer vor dem Ziel.
Der Belgier von Lotto Soudal sicherte sich nach 184 Kilometern den Sieg mit deutlichen 39 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Romain Bardet (AG2R La Mondiale) und Wout Van Aert (Vérandas Willems - Crelan), der 58 Sekunden Rückstand aufwies. Der Österreicher Gregor Mühlberger (Bora - hansgrohe) wurde bei der Fahrt über die vom Regen aufgeweichten Schotterpisten Zehnter. Benoot machte sich 30 Kilometer auf die Verfolgung von Bardet und Van Aert und schloss 15 Kilometer vor dem Ziel zu dem Duo auf. Auf dem letzten Sektor fuhr Benoot seinen beiden Kontrahenten schließlich davon.
Ausgesprochen knapp ging es zwischen Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) und Jakob Fuglsang (Astana) zu. Nach 184 Kilometern verwies der Franzose in Siena den Dänen um zwei Sekunden auf Platz zwei. Das Podium komplettierte wie im Vorjahr der mittlerweile für Jumbo - Visma fahrende Belgier Wout Van Aert. Fuglsang eröffnete mit seinen Attacken auf den letzten beiden Sektoren das Finale und probierte es auch im letzten Anstieg in der Altstadt von Siena nochmals. Dabei wurde er nur Van Aert, aber nicht Alaphilippe los, der Fuglsang am Ende der steilen Schlussrampe auskonterte.
Nach zwei dritten Plätzen in Folge gelang Wout Van Aert (Jumbo - Visma) der große Coup. Der Belgier setzte sich bei der wegen der Corona-Pandemie in den August verlegten Austragung nach 184 Kilometern als Solist mit 30 Sekunden Vorsprung auf Davide Formolo (UAE Team Emirates) durch. Das Podium komplettierte zwei weitere Sekunden dahinter der Deutsche Maximilian Schachmann (Bora - hansgrohe). Bei dem von Hitze und extrem viel Staub geprägten Rennen attackierte Van Aert seine Kontrahenten 13 Kilometer vor dem Ziel und erreichte die Altstadt von Seine als Solist.
Im Jahr darauf kehrte das Rennen wieder auf den angestammten März-Termin zurück. Bei der 15. Austragung konnte sich Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) über den Sieg freuen. Nach 184 Kilometern ließ der Niederländer mit fünf Sekunden Vorsprung den Franzosen Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) auf den zweiten Platz. Rang drei sicherte sich der Kolumbianer Egan Bernal (Ineos Grenadiers / +0:20), gefolgt von Titelverteidiger Wout van Aert (Jumbo - Visma / +0:51). Van der Poel schüttelte auf den letzten 500 Metern mit einem unwiderstehlichen Antritt Alaphilippe und Bernal ab. Der Österreicher Michael Gogl (Qhubeka Assos) wurde starker Sechster.
Die 16. Austragung wurde zur Tadej-Pogacar-Show. Der Kapitän von UAE Team Emirates ließ bereits 50 vor dem Ziel in einem bergabführenden Sektor alle seine Kontrahenten stehen und setzte sich in Siena mit 37 Sekunden Vorsprung auf Alejandro Valverde (Movistar) durch. Das Podium komplettierte nach 184 Kilometern der Däne Kasper Asgreen (Quick-Step - Alpha Vinyl) mit 46 Sekunden Rückstand.
Tom Pidcock (Ineos - Grenadiers) sorgte für den ersten britischen Sieg in Siena und das auf nicht weniger spektakuläre Weise als Pogacar im Vorjahr. Er kam nach 184 Kilometern mit 20 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Valentin Madous (Groupama - FDJ) ins Ziel, weitere zwei Sekunden dahinter wurde Tiesj Benoot (Jumbo - Visma) Dritter. Pidcock ging bereits über 50 Kilometer vor dem Ziel in die Offensive, sammelte bei seiner Aufholjagd die Ausreißer des Tages ein und ließ mit Alessandro De Marchi (Jayco - AlUla) 23 Kilometer vor dem Ziel auch den letzten von ihnen hinter sich.
Zwei Jahre nach seinem ersten Solo-Coup setzte Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) noch einen drauf. Der Slowene setzte sich nach 215 Kilometern rund um Siena mit deutlichen 2:44 Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, den Letten Toms Skujins (Lidl - Trek) durch. Drei Sekunden dahinter komplettierte der Belgier Maxim Van Gils (Lotto Dstny) das Podium.
Bereits 81 Kilometer vor dem Ziel hatte Pogacar zu seinem Solo angesetzt und fuhr in einer eigenen Liga. Bereits vor dem Rennen hatte der Slowenen einen solch frühen Vorstoß angekündigt.
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) feierte 2025 seinen drittel Solocoup bei Strade Bianche. Diesen errang der Slowene zwar nicht mit einem solch großen Vorsprung wie im Vorjahr. 1:24 Minuten Vorsprung auf die britischen Tageszweiten Thomas Pidcock (Q36.5) waren nach 213 Kilometern aber dennoch vorzeigbar, zumal Pogacar auch 50 Kilometer vor dem Ziel gestürzt war. Platz drei ging an den Belgier Tim Wellens, der wie Pogacar für das UAE-Team fuhr. Er hatte 2:12 Minuten Rückstand auf seinen Kapitän, der seine entscheidende Attacke knapp 20 Kilometer vor dem Ziel gesetzt hatte.
10.03.2026Van der Poel würde gerne zu Strade Bianche zurückkehren(rsn) – Obwohl auch die diesjährige Strade Bianche mit ihren mehr als 3.500 Höhenmetern wieder extrem schwer und damit eine Angelegenheit für Kletterer wie den mittlerweile viermaligen Sieger Tad
08.03.2026“Ziemlich frustriert“: Niewiadoma wieder nur Zweite in Siena(rsn) – Zum fünften Mal insgesamt und erstmals seit 2019 landete Kasia Niewiadoma-Phinney vom deutschen Team Canyon – SRAM bei der Strade Bianche auf dem Podium. Doch wieder reichte es für die P
08.03.2026“New Kids on the Block“ pushen Pogacar bei Strade Bianche(rsn) – Kurz hinter dem Zielstrich in Siena stieg Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) vom Rad, verbeugte sich vor dem jubelnden Publikum und ließ sich feiern. Bei der 20. Ausgabe der Strade Bi
07.03.2026Vermeersch holt sich im Red-Bull-Trikot bestes Strade-Ergebnis(rsn) - Umzingelt von einer Riege aus Kletterern kämpfte sich Gianni Vermeersch (Red Bull - Bora - hansgrohe) bei der 20. Strade Bianche (1.UWT) durch die Hügel der Toskana. In der ersten Verfolger
07.03.2026Blockierte Kette raubte Ferrand-Prévot alle Strade-Hoffnungen(rsn) – Für Marianne Vos und Pauline Ferrand-Prévot war es der erste Einsatz in der noch jungen Saison – mehr Gemeinsamkeiten gab es aber auch nicht bei der 12. Austragung der Strade Bianche (
07.03.2026Pidcock: “Es hat wirklich keinen Spaß gemacht“(rsn) – “Ihnen ist die Enttäuschung anzusehen“, begann die Eurosport-Reporterin ihr Interview mit Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5), der die Strade Bianche (1.UWT) gerade als Siebter beendet ha
07.03.2026Highlight-Video der 20. Strade Bianche (rsn) – Mit einem Solo über rund 80 Kilometer hat Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) bei der Strade Bianche (1.UWT) seinen dritten Sieg in Folge und den vierten insgesamt eingefahren. Der 27-
07.03.2026Highlight-Video der 12. Strade Bianche Donne(rsn) - Elise Chabbey hat nach einer dominierenden Vorstellung ihrer Equipe FDJ United – Suez die 12. Strade Bianche Donne (1.WWT) für sich entschieden. Die routinierte Schweizerin setzte sich übe
07.03.2026 Pogacar fährt in seiner eigenen Liga zum Strade-Hattrick(rsn) - Weltmeister Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) hat in überlegener Manier das Schotterspektakel Strade Bianche gewonnen. Der Dominator der vergangenen beiden Jahre kam nach einem 80-Kilo
07.03.2026Vollering mit Defekt und falsch geleitet - dann siegt halt eine andere (rsn) – Ungläubig schüttelte Franziska Koch (FDJ – United Suez) den Kopf, als sie auf Platz drei über die Ziellinie an der Piazza del Campo rollte. Wenige Minuten davor hatte die Deutsche Mei
07.03.2026Chabbey triumphiert bei Strade Bianche Donne, Koch wird Dritte(rsn) – Elise Chabbey (FDJ United – Suez) hat die 12. Ausgabe der Strade Bianche Donne (1.WWT) gewonnen. Die Schweizerin setzte sich über spektakuläre 133 Kilometer rund um Siena an der Piazza d
07.03.2026Motorrad führt Vollering-Gruppe bei Strade Bianche in die Irre (rsn) - “Demi Vollering, Lotte Kopecky, Pauline Ferrand Prévot, Kim Le Court und ein paar anderen haben die falsche Route genommen und ihre Chancen zurückzukommen sind vertan“, meldete der offiz
26.08.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
26.08.2026Das Strafenregister der Vuelta a Espana / 5. Etappe (rsn) – Die Liste an potenziellen Vergehen, derer Radprofis, Teammitarbeitende oder andere am Rennen Beteiligte im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden können, ist lang. Genauso lang wie das Reg
26.08.2026Schwere Prüfung mit 3.000 Höhenmetern inklusive Schotter (rsn) – Auch die 6. Etappe führt in einer Schleife nahe der Mittelmeerküste entlang, wenn auch weiter südlich durch die Region Valenciana. Auf 177 Kilometern sind 3080 Höhenmeter zu bewältigen.
26.08.2026Van Aert kontrolliert das Feld – aber nicht seine Brille (rsn) – Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) war im Ziel der 5. Etappe der Vuelta a Espana (2.UWT) glücklich. Sein Team kontrollierte das Finale, der belgische Superstar hatte daran entscheidend
26.08.2026Die Highlight-Videos der Vuelta a Espana (rsn) – Für Leser und Leserinnen, die lieber schauen statt lesen, bietet radsport-news.com die Highlight-Videos. Die Eurosport-Mitschnitte aller 21 Teilstücke der diesjährigen Vuelta a Espana (2.
26.08.2026Laporte: “Haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind“ (rsn) – Während Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) in den Bergen dominiert, sind auch die Sprints der Vuelta a Espana 2026 bisher eine klare Sache. Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) ko
26.08.2026Brennan krönt perfekte Visma-Vorstellung mit zweitem Sieg (rsn) – Nach mustergültiger Vorbereitung seines Teams hat Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) seinen zweiten Tagessieg bei der 81. Vuelta a Espana (2.UWT) gefeiert. Der 21-jährige Brite ließ
26.08.2026Finn gewinnt auch Schlussetappe und feiert Gesamtsieg (rsn) – Lorenzo Finn (Red Bull – Bora – hansgrohe) hat mit einem standesgemäßen Auftritt die 62. Tour de l´Avenir (2.2U) für sich entschieden. Der 19-jährige Italiener sicherte sich die abs
26.08.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 5. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
26.08.2026Unantastbarer Pogacar: Konkurrenz fährt ihr eigenes Rennen (rsn) - Seit neun Rundfahrten ist Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) ungeschlagen. Und bei der Vuelta a España (2. UWT) dürfte sich das nicht ändern. Vielleicht konnte man nicht schon nach der 4.
26.08.2026Uijtdebroeks gibt Vuelta auf: “Halte den Schmerz nicht mehr aus“ (rsn) – Genau 26:11 Minuten nach Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) erreichte Cian Uijtdebroeks (Movistar) als 182. und damit letzter Fahrer in Andorra das Ziel der 4. Etappe der Vuelta a Espa
26.08.2026Zemke: “Fausto hat richtig einen rausgehauen“ (rsn) - Bei der wichtigsten Nachwuchsrundfahrt der Saison, der Tour de l’Avenir (2.2U), tritt Jermaine Zemke (Rembe – rad-net) vom 20. bis zum 26. August für die Deutsche Nationalmannschaft in di