--> -->
18.09.2021 | (rsn) - Mit einem leicht modifizierten Zeitfahrrad - mit Scheibenbremsen und weiß sowie schwarz-rot-gold lackiertem Rahmen - tritt Max Walscheid am Sonntag als zweiter deutscher Starter neben Tony Martin im WM-Zeitfahren in Flandern an und hofft dort auf ähnlich starke Leistungen wie zuletzt bei der EM.
"Der neue Rahmen ist minimal aerodynamischer. Wir haben uns für die Scheibenbremsen entschieden, da es in Belgien im Herbst gerne mal regnet. So hätte man bei nasser Straße ein besseres Handling", erklärte Walscheid gegenüber radsport-news.com. Da für Sonntag aber schönes Spätsommerwetter gemeldet ist, kommen die Vorzüge des neuen Rades nur bedingt zum Tragen.
Doch auf dem 43 Kilometer langen Zeitfahrkus zwischen Knokke-Heist und Brügge wird es sowieso vor allem auf die Beine und die Tagesform und weniger auf das Rad ankommen.
Sein Landsmann Tony Martin erklärte, dass er Walscheid am Sonntag den Sprung in die Top Ten zutraut. Damit geht der EM-Fünfte von Trento d`accord: "Ziel sind auf jeden Fall die Top Ten. Damit wäre ich sehr zufrieden. Ich bin zwar bei der EM auf Platz fünf gefahren, aber mit Wout Van Aert und Tony Martin sind nochmal zwei Fahrer dabei, die ganz vorne reinfahren werden. Insofern wäre es ein super Ergebnis, in die Top Ten zu fahren", meinte er.
Selbstvertrauen zieht der Heidelberger nicht nur daraus, dass ihm bei der EM nicht viel zu den Medaillenrängen fehlte. Mut machte ihm auch, dass er erstmals echte Zeitfahrspezialisten wie Edoardo Affini, Kasper Asgreen oder Remi Cavagna schlagen konnte. "In den letzten Trainings habe ich mich sehr gut gefühlt, die Form dürfte mindestens genau so gut sein wie bei der EM. Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht wieder so schnell fahren sollte wie in Trento."
Die Strecke bezeichnete Walscheid als ein "klassisches Old-School-Zeitfahren" mit vielen Geraden. "Kopf runter und Vollgas" sei da die Devise. Das Wichtigste am Kurs ist für Walscheid, der mit seinen knapp zwei Metern Körpergröße und seinen 90 Kilo zu den Schwergewichten gehört, dass dieser topfeben ist. "Das ist die absolute Hauptsache", sagte der 28-Jährige, der sich allerdings auch eine etwas technisch anspruchsvollere Strecke gewünscht hätte. "Ich denke, das wäre für mich ideal gewesen, aber so ist sie definitiv auch gut, ohne einen einzigen Anstieg, da kann ich mich wirklich nicht beschweren."
Das erste Ziel ist der Hot Seat des Zeitschnellsten
Was eine Umstellung für Walscheid werden wird, ist die relativ lange Distanz von 43 Kilometern. Die bisherigen Zeitfahren, in denen Walscheid glänzte, waren immer ein paar Kilometer kürzer. "Super speziell vorbereiten auf diese lange Distanz konnte ich mich jetzt nicht mehr. Ich hatte noch zwei Trainingseinheiten, bei denen ich in der Summe der Intervalle ungefähr an die Renndistanz rangekommen bin, aber ich hatte auch bis zuletzt einen vollen Rennkalender, wodurch ich nicht alles komplett auf dieses Langdistanz-Zeitfahren ausrichten konnte."
Doch auch sein klassisches Zeitfahrtraining, auf das er sich in den letzten Wochen konzentrierte, trug schon Früchte. "Ich habe viele Kilometer auf dem Zeitfahrrad verbracht. Ich habe jetzt keinerlei Probleme mehr meine Position zu halten. Das war vor noch nicht all zu langer Zeit schon nach 1,5 Stunden im Training ein Problem gewesen. Jetzt konnte ich schon drei Stunden und mehr auf dem Zeitfahrrad trainieren und mich physisch daran anpassen", sagte Walscheid, der am Sonntag schon als zwölfter Starter um 14:56 Uhr von der Rampe rollen wird. Von den Mitfavoriten auf die Top 10 startet niemand vor ihm - das erste Ziel ist also klar: der Hot Seat des Zeitschnellsten!
26.10.2021Stuyven: “Sein Gefolge sollte Remco manchmal bremsen“(rsn) – Im belgischen Team sind die Folgen der bitteren Niederlage bei der Heim-WM von Flandern offensichtlich noch immer nicht ausgestanden. Nachdem Remco Evenepoel einige Tage nach dem Straßenren
05.10.2021Van Aert mit Evenepoels TV-Auftritt unzufrieden(rsn) – Nach wie vor sind die Wogen noch hoch im belgischen Team nach der bitteren Niederlage bei den Straßenradweltmeisterschaften der Elite, wo für die großen Favoriten am Ende nur Platz vier d
30.09.2021Evenepoel glaubt: Er hatte die nötigen Beine für den WM-Titel(rsn) – Remco Evenepoel hat in der belgischen Radsport-Talkshow Extra Time Koers über das WM-Straßenrennen vom vergangenen Sonntag gesprochen und dabei erklärt, dass er sich selbst den Titelgewin
27.09.2021Van der Poel fehlte in Leuven noch etwas Form(rsn) – Mathieu van der Poel ist am Sonntag im WM-Straßenrennen von Leuven Achter geworden. Doch der Niederländer, der erst kurzfristig überhaupt seinen Start zugesagt hatte, weil er im Sommer la
27.09.2021Lefevere: Evenepoel ebnete Alaphilippe den Weg zum Titel(rsn) – Während die belgischen Radsport-Fans und auch das Nationalteam am Sonntagabend enttäuscht konstatieren mussten, dass es weder mit dem Titel noch mit einer Medaille bei den Heim-Weltmeister
27.09.2021Asgreen rettete den Dänen das Rennen und Valgrens Podium(rsn) – Im vorentscheidenden Moment der Weltmeisterschaften von Flandern war er nicht auf der Höhe – und doch durfte Michael Valgren in Leuven nach 268,3 Kilometern jubeln und auf dem Podium mit
27.09.2021Medaillenspiegel der WM 2021 in Flandern(rsn) - Alle elf Wettbewerbe der Straßen-Weltmeisterschaften in Flandern sind absolviert. Zum Abschluss holte Julian Alaphilippe mit seinem Sieg im Rennen der Männer die ersehnte erste Goldmedaille
26.09.2021Alaphilippe: “Ich habe aufgehört zu denken und Vollgas gegeben“(rsn) - Mehr als eine Million Fans standen am Sonntag bei den Weltmeisterschaften in Flandern am Straßenrand und hofften auf einen Heimsieg durch das starke belgische Team. Doch der Franzose Julian A
26.09.2021Van Aert: “Ich hatte nicht die Beine, um Weltmeister zu werden“(rsn) - Mit dem in überragender Manier herausgefahrenen Sieg des Franzosen Julian Alaphilippe sind in Flandern die 88. UCI-Weltmeisterschaften zu Ende gegangen. Der Franzose setzte sich über 268 Kil
26.09.2021Ausgerechnet im WM-Finale ließen “die Freunde“ Politt im Stich(rsn) - Das geliebte Kopfsteinpflaster kostete Nils Politt im WM-Straßenrennen den anvisierten Spitzenplatz. Der Hürther, als Zweiter von Paris-Roubaix ein Spezialist für derartige Schikanen, verlo
26.09.2021Alaphilippe stürmt wie in Imola als Solist ins Regenbogentrikot(rsn) - Julian Alaphilippe hat den favorisierten Belgiern zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Flandern einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und mit einem fabelhaften Auftritt wie schon
26.09.2021Highlight-Video des WM-Straßenrennens der Männer (rsn) - Julian Alaphilippe hat zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Flandern auf überragende Art und Weise seinen Titel im Straßenrennen der Männer verteidigt. Der 29-jährige Franzose setzte s
02.11.2026Nach 15 Jahren: Wegelius verlässt EF Education (rsn) -Weitere Personalrochade bei EF Education – EasyPost: Der langjährige Sportdirektor Charles Wegelius verlässt das US-Team und schließt sich wohl der Schweizer Equipe Tudor ab der kommend
02.11.2026Lidl – Trek Future Racing gibt Aufgebot für 2027 bekannt (rsn) – Lidl – Trek Future Racing, der U23-„Unterbau“ des deutschen WorldTour-Teams, hat sein Aufgebot für die kommende Saison bekanntgegeben. Unter den 16 Fahrern für 2027 sind elf Natio
02.11.2026Teutenberg wechselt zu Rembe – rad-net Lea Lin Teutenberg wechselt nach zwei Jahren beim Team Lotto – Intermarché zur deutschen Equipe Rembe – rad-net. Nach neun Jahren als Profi auf WorldTour- oder ProTour-Level geht die 27-Jährig
02.11.2026Berrade wechselt zu XDS - Astana (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
02.11.2026Offiziell: Finn steigt ins Red-Bull-WorldTour-Team auf (rsn) – Nach drei Jahren beim Team Grenke – Auto Eder und bei den Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies steigt Lorenzo Finn ab der kommenden Saison ins WorldTour-Team auf. Dieser Schritt des 19
01.11.2026Seixas 2027 zum Giro? “Derzeit ist alles möglich“ (rsn) – Nachdem er bei seiner Grand-Tour-Premiere als Vierter der Frankreich-Rundfahrt nur knapp das Podium verpasst hat, ruhen auf Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) noch mehr Hoffnungen, dass er
01.11.2026Thibau macht am Koppenberg das “Nys-Dutzend“ voll (rsn) – Thibau Nys (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat zum Auftakt zur X2O Badkamer Trofee seinen Titel beim Koppenbergcross verteidigt. Der Belgier war in Oudenaarde nach einem spannenden Duell
01.11.2026Souveräne Vorstellung: Brand gewinnt langen Koppenbergcross (rsn) – Lucinda Brand (Baloise – Het Poetsbureau Lions) hat in Oudenaarde den Auftakt zur X2O Badkamer Trofee gewonnen. Die Niederländerin war beim Koppenbergcross nach 53:29 Minuten 53 Sekunden
01.11.2026Keine Chance auf Giro-Wildcard: Bardiani vor dem Aus (rsn) – Der Zweitdivisionär Bardiani – CSF 7 Saber gehört zu den Traditionsteams im Profi-Peloton. Die kommenden Saison könnte aber die letzte des seit 1982 bestehenden Rennstalls sein, wie GrÃ
01.11.2026Denk: “Aus Remco den besten Evenepoel aller Zeiten gemacht“ (rsn) – Nach Sportchef Zak Dempster hat sich nun auch Manager Ralph Denk begeistert über die Saison 2026 gezeigt. “Wir standen bei jeder Grand Tour mit verschiedenen Fahrern auf dem Podium. Von v
01.11.2026Pogacar-Manager kündigt neues Radsport-Projekt an (rsn) - In wenigen Worten auf den Punkt gebracht, deshalb aber nicht weniger interessant: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Nachrichten aus der Welt des R
31.10.2026Fahrerinnen äußern Bedenken bei Sicherheit und Finanzen (rsn) – Die Organisation Cyclist Alliance hat ihren Bericht zu Situation im Frauen-Peloton veröffentlicht. In der Studie, deren 43-seitiger Bericht auf einer Umfrage von 127 Profi-Fahrerinnen auf