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Haas beendet Straßen- und startet Gravel-Karriere

Van Aert erkältet: Roglic holt seine ´Kristallen Fiets´-Trophäe ab

02.12.2021  |  (rsn) – Wout Van Aert wurde am Mittwoch einmal mehr mit dem Kristallen Fiets als bester Radsportler Belgiens geehrt. Doch bei der Preisverleihung nahm Jumbo – Visma-Teamkollege Primoz Roglic die Trophäe für den Belgier entgegen. Der Grund? Van Aert wachte am Morgen mit Halsschmerzen auf und fühlte sich unwohl. Er nahm einen Corona-Schnelltest vor, der negativ blieb. Doch ein Ausflug zur Gala kam nicht infrage. Trotz seines Gesundheits-Zustandes hofft Van Aert aber weiterhin, am Samstag in Boom beim dortigen Superprestige-Rennen in seine Cross-Saison zu starten.

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Haas wechselt von der Straße ins Gelände
Nathan Haas wird im kommenden Jahr nicht mehr Teil des WorldTour-Pelotons sein. Der 32-jährige Australier hat bei Cofidis keine Vertragsverlängerung mehr bekommen, sich dann aber selbst entschlossen, auch gar nicht mehr nach einem Straßenteam zu suchen. Stattdessen legt Haas seinen Fokus künftig aufs Gelände und will als Gravel-Profi sein Glück versuchen. "Ich habe das Gefühl, das Steuer jetzt selbst in der Hand zu haben", schrieb Haas in einem Blog-Beitrag auf cyclingnews.com. Momentan sei er auf der Suche nach Sponsoren, um dann auf Schotter angreifen zu können – ähnlich wie schon seine Ex-Teamkollegen Peter Stetina und Ian Boswell oder auch der deutsche Ex-Straßenprofi Paul Voß.

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Gent-Wevelgem gehört künftig zu 100 Prozent Flanders Classics
Flanders Classics, die Veranstalter der Flandern-Rundfahrt, des Omloop Het Nieuwsblad, von Dwars door Vlaanderen, Scheldeprijs und Brabantse Pijl, werden in Zukunft auch die alleinigen Veranstalter von Gent-Wevelgem sein. Das wurde am Donnerstag durch eine Pressemitteilung bekanntgegeben. Seit 2009 war Flanders Classics bereits an der Organisation beteiligt, federführend waren bis 2021 aber weiterhin die Familien Langedock und Gheysens. Sie geben die volle Verantwortung nun an Flanders Classics ab. "Wir danken ihnen für die konstruktive Zusammenarbeit und das Vertrauen", wird Flanders Classics-CEO Tomas Van den Spiegel in der Pressemitteilung zur Übernahme des Rennens zitiert. Er versicherte, dass sich am sportlichen und historisch geprägten Charakter, den die bisherigen Organisatoren in den vergangenen Jahren aufgebaut haben und für den das Event inzwischen steht, nichts verändern wird.

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