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Gesamtklassement aber wohl noch kein Thema

Lefevere: “Vuelta-Strecke sollte Evenepoel liegen“

Foto zu dem Text "Lefevere: “Vuelta-Strecke sollte Evenepoel liegen“"
Steht vor Vuelta-Premiere: Remco Evenepoel (Deceuninck - Quick-Step) | Foto: Cor Vos

18.12.2021  |  (rsn) - Patrick Lefevere sieht auf dem Parcours der 77. Vuelta a Espana einige Chancen für Remco Evenepoel. Allerdings zeigte sich der Team-Manager von Deceuninck -Quick-Step in puncto Gesamtwertung zurückhaltend.

"Diese Strecke sollte Remco liegen, aber eine Favoritenrolle möchte ich ihm definitiv noch nicht zuweisen“, sagte der Belgier gegenüber Sporza über seinen jungen Landsmann, der in der abgelaufenen Saison beim Giro d’Italia sein Grand-Tour-Debüt gegeben hatte, das Rennen aber wegen eines Sturzes nach der 17. Etappe vorzeitig beenden musste. “Wir haben beim Giro – trotz kurzer Vorbereitung – gesehen, dass er das Talent hat, große Landesrundfahrten zu bestreiten. Wenn er in Spanien mit normaler Vorbereitung startet, sehe ich auf einigen Etappen Chancen für ihn“, so Lefevere, der aber auch schon einen möglichen Giro-Start angedeutet hatte.

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Die Tour de France wird dagegen im kommenden Jahr noch nicht in Evenepoels Rennkalender stehen. Die Spanien-Rundfahrt 2022 beginnt am 19. August mit einem Teamzeitfahren im niederländischen Utrecht und endet am 11. September in der spanischen Hauptstadt Madrid. Vor allem der Auftakt sollte Deceuninck - Quick-Step entgegenkommen. “Wir könnten im Mannschaftszeitfahren ein gutes Ergebnis erzielen. Beim Einzelzeitfahren (10. Etappe, d. Red.) fehlen einige Höhenmeter, um Remco voll und ganz zufrieden zu stellen“, sagte Lefevere, der auch auf die drei Bergankünfte auf jeweils mehr als 2.000 Metern Höhe hinwies. “Auch die sind neu für ihn.“

Über das mögliche Vuelta-Debüt soll im Januar entschieden werden. Bis zum 23. Dezember trainiert Evenepoel noch in Spanien. Er wird voraussichtlich bei der argentinischen Rundfahrt Vuelta a San Juan in seine bereits vierte Profisaison einsteigen, deren bisher letzte Austragung er im Januar 2020 für sich entscheiden konnte.

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