Ab kommenden Montag reicht Testen nicht mehr

Sport in Frankreich nur mit vollständigem Impfschutz erlaubt

Foto zu dem Text "Sport in Frankreich nur mit vollständigem Impfschutz erlaubt"
Bei der Tour wurden die Teilnehmer nach den Etappen getestet. Ab nächster Woche müssen sie in Frankreich auch vollständig geimpft sein | Foto: Logisch (rsn)

18.01.2022  |  (rsn) - Das französische Parlament hat wegen der hochansteckenden Omikron-Variante am vergangenen Wochenende ein neues Gesetz zum vollständigen Impfschutz bei öffentlichen Veranstaltungen verabschiedet. Es schreibt nicht nur für Gaststätten, Kinos, Museen und Sehenswürdigkeiten, sondern auch für Kultur- und Sportveranstaltungen im Land vor, dass man für deren Besuch und auch die Teilnahme vollständig gegen Covid 19 geimpft sein muss. Das gilt für alle Athletinnen und Athleten, seien es Profis, Elite, Amateure oder Freizeitsportler.

Das Gesetz tritt bereits am kommenden Montag, 24. Januar, in Kraft und gilt für jede Sportveranstaltung in einer öffentlichen Einrichtung oder auf einem öffentlichen Grundstück. Ein negativer Covid-Test ist ab dann nicht mehr ausreichend für einen Besuch oder eine Teilnahme. Die französische Regierung wies ausdrücklich darauf hin, dass für Sportlerinnen und Sportler aus dem Ausland keine Ausnahmen gemacht werden.

Das Gesetz definiert "vollständig geimpft" wie folgt:
1) zwei Dosen der Impfstoffe Astra-Zeneca, Pfizer oder Moderna, mit einem Abstand der letzten Impfung von mehr als sieben Tagen bis zur Veranstaltung, oder eine Einzel-Dosis Janssen mit 28 Tagen Abstand.
2) Nur eine Dosis bei Zwei-Dosen-Impfstoffen wird akzeptiert, wenn man nachweislich an Covid-19 erkrankt war.
3) Liegt die letzte Impf-Dosis mehr als sieben Monate zurück, ist eine Auffrischungsimpfung obligatorisch. Diese Frist wird voraussichtlich noch im Februar auf vier Monate verkürzt.

Wer einen gefälschten Nachweis über eine vollständige Impfung vorlegt, erhält eine Geldstrafe von 1000 Euro, und wird von weiteren Veranstaltungen in Frankreich ausgeschlossen. Auch Veranstalter, die sich nicht an das neue Gesetz halten, können mit Geldstrafen bis zu 1000 Euro belegt werden.

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