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13.02.2022 | (rsn) – Alexander Kristoff (Intermarché – Wanty – Gobert) hat bei der 35. Ausgabe der Clasica de Almeria seinen ersten Sieg im neuen Trikot gefeiert. Nach 188 Kilometern war der 34-jährige im Massensprint in Roquetas de Mar schneller als Nacer Bouhanni (Arkea – Samsic) und Titelverteidiger Giacomo Nizzolo (Israel – Premier Tech). Max Kanter (Movistar) belegte als bester deutscher Profi den zehnten Platz.
Ein geschlossenes Feld mit vielen starken Sprintern machte den Sieg unter sich aus. Kristoff kam als Erster über die Ziellinie und feierte so seinen ersten Sieg bei einem Einsatz in Spanien. “Wir haben ein gutes Team für solche Rennen. Wir sind im technischen Finale mit vielen Kreiseln gut zusammen geblieben“, beschrieb er das hektische Finale, in dem es auch zu einigen Stürzen kam. “Auf der Zielgerade stand etwas Gegenwind. Aber ich hatte noch gute Beine.“
Im Vorjahr konnte Kristoff - noch bei UAE unter Vertrag - zwei Etappen der Deutschland Tour für sich entscheiden, es blieben seine einzigen Siege. In den ersten Wochen der noch jungen Saison zeigte er sich mit drei Top-5-Platzierungen bei der Valencia-Rundfahrt früh in Form. “Letzte Saison habe ich nicht viel gewonnen, jetzt gleich so stark ins Jahr zu starten, gibt mir Selbstvertrauen für die Algarve und die Klassiker“, betonte der ehemalige Gewinner von Mailand-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt.
So lief das Rennen:
Ohne den kurzfristig ausgefallenen zweimaligen Sieger Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) wurde die 35. Auflage des Clasica Almeria gestartet. Am Alto de Celin, dem ersten Anstieg des Tages, lösten sich nach 40 Kilometern sein früherer Teamkollege Lukas Pöstlberger (Bora – hansgrohe), Xabier Azparren (Euskaltel – Euskadi) und Gilles de Wilde (Sport Vlaanderen – Baloise) aus dem Feld.
Die Ausreißer wurden trotz eines Maximalvorsprungs von 4:30 Minuten von den Verfolgernjederzeit in Schach gehalten. Als der Belgier seinen beiden Fluchtgefährten nicht mehr folgen konnte, wehrten sich Pöstlberger und Azparren als Duo gegen das Feld, das den Österreicher und der Spanier aber schon 19 Kilometer vor dem Ziel einholte.
In einem weitgehend ereignislosen Finale stürzten drei Fahrer rund vier Kilometer vor dem Ziel. Der Rest des Feldes wurde davon nicht weiter beeinträchtigt und konnte sich der Spurtvorbereitung widmen. Die verlief für kein Team optimal, Intermarché gelang es, seinen neuen Kapitän am besten zu positionieren, so dass sich Kristoff in einem chaotischen Sprint knapp vor Bouhanni und Nizzolo durchsetzen konnte.
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