3. Etappe: Kaposvar – Balatonfüred, 201 km

Der finale Akt des Grande Partenza führt an den Plattensee

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Die dritte Etappe in Ungarn steht am Sonntag am Programm | Foto: Cor Vos

08.05.2022  |  (rsn) – Der 105. Giro d’Italia wird in Kaposvar im Süden Ungarns fortgesetzt. Von dort aus führen 201 fast flache Kilometer nach Balatonfüred an den Plattensee. Wir stellen die Strecke und die Favoriten der 3. Etappe der Italien-Rundfahrt 2022 vor.

3. Etappe, 8. Mai, Kaposvar – Balatonfüred, 201 km
Erstmals sind die Sprinter an der Reihe! Nach einem knapp 200 Kilometer langen Transfer von Budapest nach Südwesten geht es nun in die ungarische Urlaubsregion am Plattensee. Es wartet eine nahezu topfebene Etappe auf das Peloton, die am Nordufer des größten Binnensees Mitteleuropas endet. Zwölf Kilometer vor dem Ziel in Balatonfüred wartet noch eine Bergwertung der 4. Kategorie, die den Sprintern aber kaum wehtun dürfte. Das Finale ist dann für einen Massensprint gemacht: Nur wenige, leichte Kurven stehen noch an und auf den letzten 750 Metern, die schnurstracks geradeaus führen, steigt die Zielgerade kaum spürbar leicht an.

Das Profil der 3. Etappe | Foto: RCS Sport / Giro d'Italia

Nach dem Start in Kaposvar geht es für das Feld in Richtung Westen, ehe Nagykanizsa erreicht ist. Von da aus zweigt die Route nördlich ab und es geht zum Plattensee, einer der Urlaubsdestinationen Ungarns. Entlang des Ufers geht es weiter Richtung Balatonfüred. Kurz bevor das Ziel erreicht ist, wartet die Bergwertung auf einer kleinen Halbinsel, die sicher für traumhafte Bilder sorgen wird.

Für die Gesamtwertung dürfte die 3. Etappe keine Veränderungen mit sich bringen, da ein Feldsprint in Balatonfüred zu erwarten ist. Die Favoriten darauf sind natürlich alle Sprinter, die es in diesem Jahr zum Giro geschafft haben. Über die stärksten Züge verfügen sicherlich Caleb Ewan (Lotto Soudal) und Mark Cavendish (Quick-Step Alpha Vinyl). Der Australier kam aber auf der 1. Etappe zu Sturz und der Brite zeigte sich heuer noch in eher schwankender Form. Ein weiterer Topfavorit ist sicher Arnaud Demare (Groupama – FDJ) oder der starke Kolumbianer Fernando Gaviria (UAE Team Emirates. Mehr als ein Außenseiter ist neben den zahlreichen italienischen Sprintern der Kölner Phil Bauhaus (Bahrain – Victorious).

Zur Streckenvorschau der ersten Giro-Woche

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