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26.05.2022 | (rsn) - Für die beiden deutschen Teams am Start der Tour de la Mirabelle (2.2) endete der Prolog ohne ein Spitzenergebnis. Beim Sieg des Franzosen Corentin Ermenault (AVC Aix-en-Provence), der sich auf dem 2,6 Kilometern knapp vor dem Briten Robert Scott (WiVSungod) durchsetzte, war Sebastian Niehues auf Rang 24 bester Fahrer des Teams Bike Aid und auch bester deutscher Teilnehmen.
Der 22-Jährige hatte am Ende einen Rückstand von acht Sekunden auf den Tagessieger, der auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm. "Sebastian ist ein starkes Zeitfahren gefahren und war nur wenige Sekunden hinter dem Sieger", lobte sein Sportlicher Leiter Anton Wiersma gegenüber radsport-news.com.
Die weiteren fünf Fahrer von Bike Aid landeten im hinteren Mittelfeld. "Heute lief alles normal. Es sprang zwar kein großes Resultat heraus, aber wir haben das auch nicht erwartet. Für solch kurze Zeitfahren haben wir keine echten Spezialisten", sagte Wiersma und kündigte an: "Wir freuen uns auf die nächsten Tage, wenn einige Hügel und Berge anstehen." Dort sollen Dawit Yemane und Adne van Engel Akzente setzen.
Dauner Akkon: Nach zähem Tag kein berauschendes Ergebnis
Bester Fahrer von Dauner Akkon, der zweiten deutschen Mannschaft, war Paul Gehrke mit 13 Sekunden Rückstand auf Rang 70. Eine Sekunde dahinter folgte sein Teamkollege Jan-Marc Temmen auf Platz 80.
"Die Jungs waren von der vierstündigen Autofahrt etwas platt. Wir sind erst heute früh angereist und der erste Starter ging erst um 16 Uhr von der Rampe. Da mussten die Jungs ziemlich lange rumhängen. Das war ein langer und zäher Tag", erklärte Teamchef Philipp Mamos gegenüber radsport-news.com, weshalb kein "berauschendes Ergebnis" heraussprang. "Wir freuen uns jetzt aber auf die nächsten Etappen und ich denke, dass es dann besser laufen wird", zeigte sich Mamos optimistisch.
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