Niederländer gewinnt die 33. ZLM Tour

Kooij rundet dominante Woche mit drittem Sprintsieg ab

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Kooij rundet dominante Woche mit drittem Sprintsieg ab"
Olav Kooij (Jumbo - Visma) hat bei der ZLM Tour drei Etappen und die Gesamtwertung gewonnen. | Foto: Cor Vos

12.06.2022  |  (rsn) – Olav Kooij (Junbo – Visma) hat zum Abschluss der niederländischen ZLM Tour (2.Pro) seinen dritten Tageserfolg gefeiert und damit auch keinen Zweifeld daran gelassen, dass der Gesamtsieg des fünftägigen Events an ihn ging. Kooij setzte sich in Rijsbergen nach 160,5 Kilometern knapp vor dem Dänen Alexander Salby (Riwal Cycling Team) durch, der mit einem frühen Antritt und langen Sprint die Konkurrenz etwas überrascht hatte. Doch Kooij schob sein Rad auf den letzten Metern noch an ihm vorbei. Dritter wurde der Australier Sam Welsford (Team DSM).

Durch den dritten Etappensieg – die anderen beiden Etappen hatte er auf Rang zwei beendet – sicherte sich Kooij nicht nur auch den Gesamtsieg und die Nachwuchswertung, sondern auch die Punktewertung der Sprinter-Rundfahrt in der Niederlande. Die Teamwertung ging außerdem ebenfalls an sein Team Jumbo – Visma.

Gesamtzweiter wurde hinter Kooij der Italiener Elia Viviani (Ineos Grenadiers / + 0:17) vor Jakub Mareczko (Alpecin – Fenix / + 0:18).

Zu Rennbeginn hatte es eine Weile gedauert, bis sich nach knapp 30 Kilometern fünf Niederländer absetzten und die Gruppe des Tages bildeten. Das Quintett aber fuhr in den ersten zwei Rennstunden nur etwas mehr als drei Minuten Vorsprung heraus und wurde vom auf einen Massensprint hinarbeitenden Hauptfeld an der kurzen Leine geführt.

Trotzdem aber wurde es am Ende eng: Denn 15 Kiometer vor Schluss kam es im Hauptfeld zum Massensturz und so jagte im Finale nur noch ein auf knapp 30 Mann dezimiertes Feld hinter den Spitzenreitern her. Eingangs der elf Kilometer langen Schlussrunde um Rijsbergen stand trotzdem nur noch eine halbe Minute Vorsprung auf der Uhr. Vor allem die Teams Jumbo – Visma und Bingoal Pauwels Sauces WB sowie DSM sorgten mit ihrer Tempoarbeit im Verfolgerfeld schließlich 1,2 Kilometer vor Schluss für den Zusammenschluss und dafür, dass es zur Sprintankunft kam.

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