Santic - Wibatech verliert drei weitere Fahrer

Slowakei: Pushbikers mit Meo in der Gruppe des Tages

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Slowakei: Pushbikers mit Meo in der Gruppe des Tages"
Felix Meo (Maloja Pushbikers, rechts) bei der Slowakei-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

15.09.2022  |  (rsn) – Auf der 186 Kilometer langen Königsetappe der Slowakei-Rundfahrt (2.1), die der Ire Archie Ryan (Jumbo – Visma) gewann, hatten die beiden deutschen Kontinental-Teams Maloja Pushbikers und Santic - Wibatech erwartungsgemäß wenig zu bestellen.

Bester Fahrer der Maloja Pushbikers war der junge Max Benz-Kuch, der mit 8:54 Minuten Rückstand auf den Etappensieger Rang 40 belegte. "Wir hatten schon geringe Ambitionen, dass wir Max oder Patrick Reißig vorne dabei haben. Das ist uns ganz knapp nicht gelungen. Auf der Abfahrt vom ersten Kategorie-1-Berg bildete sich die 25 Mann starke Gruppe, die den Sieg unter sich ausmachte, Max war dahinter in der Gruppe um das Gelbe Trikot. Leider sind die Gruppen nicht mehr zusammengelaufen“, meinte Rupert Hödlmoser, der Sportliche Leiter der Maloja Pushbikers, gegenüber radsport-news.com.

Bevor die Klassementfahrer in Erscheinung traten, zeigte sich Pushbiker Felix Meo in der Ausreißergruppe des Tages. "Es war unser großes Ziel, da heute einen Fahrer dabei zu haben. Leider wurde die Gruppe sehr früh wieder gestellt. Wir hatten uns mehr Vorsprung erhofft“, erklärte Hödlmoser, dessen Fahrer nach 110 Kilometern wieder zurück im Feld war.

Deutlich schlechter lief es für Santic - Wibatech. Nachdem Tim Wollenberg aus gesundheitlichen Gründen schon nicht zur 1. Etappe hatte antreten können, mussten am Donnerstag mit Patrick Haller nach Sturz mit Schlüsselbeinbruch, Bartosz Rudyk und Bartlomiej Proc gleich drei weitere Fahrer die Segel streichen. So war der Pole Pawel Szostka auf Rang 89 mit über 16 Minuten Rückstand der beste Fahrer der Passauer.

"Wir hatten heute keinen guten Tag und es war einfach zu schwer, um ein Ergebnis einzufahren", sagte Teamfahrer Jonas Sonnleitner zu radsport-news.com. "Wir versuchen uns am Freitag noch mal durchzukämpfen, um dann am letzten Tag noch mal auf ein Ergebnis zu fahren", fügte er an.

 

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