Intern. Haftbefehl gegen deutschen LKW-Fahrer

Obduktion von Rebellins Leichnam muss verschoben werden

Foto zu dem Text "Obduktion von Rebellins Leichnam muss verschoben werden"
Davide Rebellin (9. August 1971 - 30. November 2022) | Foto: Cor Vos

08.12.2022  |  (rsn) – Die Obduktion der Leiche des bei einem Verkehrsunfall am 30. November ums Leben gekommenen Davide Rebellin wird laut einer Meldung der Gazzetta dello Sport erst am 19. Dezember vorgenommen. Ursprünglich war dafür der 13. Dezember vorgesehen, nun habe aber die Staatsanwaltschaft von Vicenza angekündigt, dass die Autopsie verschoben werden muss. Grund dafür wiederum sei die Verzögerung des Auslieferungsverfahrens des deutschen LKW-Fahrers, der den tödlichen Unfall verursacht haben soll.

Wie bereits berichtet wurde, hat der 62-Jährige Unfallflucht begangen. Nachdem zunächst darüber spekuliert worden war, ob der Fahrer den Zusammenprall überhaupt bemerkt habe, hieß es in späteren Berichten, er sei nach dem Unfall ausgestiegen und habe dabei gesehen, dass er Rebellin überfahren habe. Danach sei er nach Deutschland geflohen.

Mittlerweile ist offensichtlich ein Europäischer Haftbefehl zumindest beantragt worden. Dennoch sei laut Gazzetta dello Sport eine Verschiebung empfohlen worden, um das Recht des Verdächtigten auf eine angemessene Verteidigung zu wahren.

In Folge der Verzögerung bei der Autopsie kann nun auch die Leiche Rebellins noch nicht beigesetzt werden.

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