Steimle 6., van der Poel neuer Spitzenreiter

U23-Weltmeister Waerenskjold siegt in Belgien bei den Profis

Von Kevin Kempf

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Sören Waerenskjold (Uno-X) im Zeitfahren der Belgien-Rundfahrt und auf dem Weg zu seinem zweiten Saisonsieg | Foto: Cor Vos

16.06.2023  |  (rsn) – Sören Waerenskjold (Uno-X) hat die 3. Etappe der Belgien-Rundfahrt (2.Pro) gewonnen. Im Zeitfahren in Beveren war der U23-Weltmeister nach 15,2 Kilometern mit der Zeit von 17:09 Minuten 12 Sekunden schneller als der Belgier Yves Lampaert (Soudal – Quick-Step). Dritter wurde der Australier Alex Edmondson (DSM) vor Mathieu van der Poel (Alpecin – Deceuninck). Der Niederländer übernahm mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Tagessieger die Gesamtführung. Hinter dem Belgier Jasper Stuyven (Trek – Segafredo) wurde Jannik Steimle (Soudal - Quick-Step) als bester deutscher Fahrer Sechster.

Nach seinem ersten Sieg als Profi, errungen im Sprint der 3. Etappe der Saudi Tour, schlug Waerenskjold am Freitag in seiner anderen Spezialdisziplin zu: dem Zeitfahren. “Ich wusste, es würde schwer werden. Ich wollte mich einfach auf mich selbst und meinen Powermeter konzentrieren. Das war die Aufgabe, die ich mir selbst für dieses Zeitfahren gegeben habe“, meinte der U23-Weltmeister im Kampf gegen die Uhr.

Die Gesamtführung übernahm van der Poel, der sich am Goldenen Kilometer und im Zielsprint der 2. Etappe Bonussekunden geholt hatte und so mit Vorsprung auf den Norweger ins Zeitfahren gegangen war. Der ärgerte sich aber nicht: “Das Leadertrikot habe ich knapp verpasst. Aber es ist wohl gut für uns, dass ich das morgen nicht trage. Da wäre sonst noch schwerer geworden“, sagte Waerenskjold mit Blick auf das schwere vierte Teilstück rund um Durbuy, auf dem nun van der Poel und Alpecin – Deceuninck das Rennen tragen müssen.

Steimle kam als zwischenzeitlicher Zweiter hinter dem lange führenden Edmondson ins Ziel, Rang sechs war schließlich sein zweites Top-Ten-Resultat der Saison. Damit bestätigte er in Belgien seine Topform, die er zuletzt bei der Brussels Cycling Classic (1.Pro) als Helfer unter Beweis gestellt hatte.

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