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25.12.2023 | (rsn) - Nach nur einem Tag war für Enric Mas (Movistar) die Tour de France 2023 zu Ende. Ein Sturz im Baskenland beendete seine großen Träume und Ambitionen. Bei der Vuelta a Espana präsentierte er sich wiedererstarkt und landete auf Rang sechs im Gesamtklassement. Und eben jene beiden Rundfahrten sind in seiner Saisonplanung für 2024 fest verankert.
"Zunächst geht es mir darum, bei der Katalonien-Rundfahrt, den Nationalen Zeitfahrmeisterschaften und der Tour zu starten", ließ er in einem Interview mit der spanischen Zeitung AS in seine Jahresplanung Einblick in seine Planungen gewähren. Nach einem späten Saisoneinstieg bei Tirreno – Adriatico will Mas sich über Katalonien und die Romandie-Rundfahrt den Feinschliff für die Tour holen.
"Dann gibt es noch die Olympischen Spiele, auch wenn der Kurs meinen Fahrertyp nicht gerade entspricht. Aber wer weiß, wenn ich eine Super-Tour mache, dann wäre das Interesse groß. Aber es gibt auch andere starke Fahrer aus Spanien für Paris 2024", sprach er einen möglichen Start im Olympia-Straßenrennen an.
Diesen will er aber genau abwägen, denn die Olympiastrapazen könnten die Vorbereitung auf sein zweites Saisonhighlight beeinträchtigen, findet das Straßenrennen doch eine Woche nach dem Tourfinale statt, womit sich eine Rennpause vor der Vuelta deutlich verkürzen würde. "Es gibt dreizehn Ankünfte, die bergauf enden. Das sagt schon viel über die Beschaffenheit der Vuelta 2024 aus", meinte Mas.
Während er, mit Ausnahme seiner Premiere 2017, die Vuelta nie schlechter als auf Rang sechs beendete, klappte es bei der Tour nur zweimal mit einer Spitzenplatzierung. Zuletzt hatte er zwei Aufgaben, 2023 nach einem Sturz und 2022 nach einer verkorksten Rundfahrt, die er vorzeitig mit einer Corona-Infektion beenden musste, zu verzeichnen: "Wir haben das genau analysiert", meinte der 28-Jährige, der von seinem Team aber wieder das Vertrauen ausgesprochen bekam, als Leader in das wichtigste Rennen der Saison zu gehen.
"Und Vertrauen ist das, was fast am meisten zählt. Wir wissen, dass die Tour schwierig zu gewinnen ist. Vor allem der Auftakt wird hart, wenn die Tour Italien verlässt", blickte er voraus. Dass er schon früh in der Saison auf so manchen GC-Kontrahenten treffen könnte, ließ Mas noch kalt: "Ich habe noch nicht geschaut, wer was fährt. In der Tat habe ich gesehen, das Pogacar auch in Katalonien fährt. Aber wenn ich gegen ihn fahre, dann bin ich normal auch immer gut und das motiviert mich."
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