Die deutschen KT-Teams 2024

Rembe Sauerland: Neuer Name und internationalere Ausrichtung

Von Christoph Adamietz

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Das Rembe Pro Cycling Team Sauerland | Foto: Rembe Pro Cycling Team Sauerland

23.01.2024  |  (rsn) - Unter neuem Namen - Rembe Pro Cycling Team Sauerland - und mit einer internationaleren Ausrichtung nimmt das bisherige Team Saris - Rouvy - Sauerland die Saison 2024 in Angriff.

Einen Boost erwartet sich die Kontinental-Mannschaft von Jörg Scherf und Heiko Volkert vor allem durch die Verpflichtung des neuseeländischen Ex-Profis Greg Henderson, der als Sportlicher Leiter engagiert wurde und der vom mittlerweile aufgelösten Zweitdivisionär Bolton Equities seinen Landsmann Paul Wright und den Briten Jacob Scott mitbrachte.

Dem Abgang von Kapitän Dominik Bauer, der seine Karriere beendet hat, stehen insgesamt fünf Neuzugänge gegenüber, entsprechend hat sich der Kader um gleich vier Fahrer vergrößert. Neben den beiden Bolton-Profis wurden noch Sebastian Niehues sowie die beiden aus den Junioren in den U23-Bereich aufgestiegenen Zwillinge Lukas und Tom van der Valk verpflichtet.

Zuversichtlich für eine gute Saison stimmrn Teamchef Scherf nicht nur die Neuzugänge, sondern auch, dass das junge Team aus 2023 ein Jahr älter geworden ist und entsprechend Erfahrungen in den Rennen sammeln konnte. "Ich mache mir wegen der Saison 2024 keine Sorgen und bin sehr optimistisch. Die starken Neuzugänge wecken natürlich Erwartungen", so Scherf gegenüber radsport-news.com.

Am Material hat sich beim Rembe Pro Cycling Team Sauerland nichts geändert. So setzt man wie im Vorjahr auf die Räder der Marke Benotti, allerdings bekommt man ein neues Modell ausgeliefert. Auch die weiteren Materialpartner wie Helmsponsor Ekoi und Bekleidungspartner Bioracer bleiben an Bord. "Wir sind super happy mit dem Material der letzten beiden Jahre. Wir hatten im letzten Jahr so gut wie keine Defekte", lobte Teamchef Scherf.

Vorbereitung läuft weitestgehend nach Plan

Die Vorbereitung auf die neue Saison verlief bis jetzt, bis auf ein paar erkältungsbedingte Pausen der Fahrer, nach Plan. Zunächst wurde individuell oder in kleinen Gruppen trainiert. Julian Borresch etwa arbeitete mit seinem Ex-Teamkollegen, dem mittlerweile für den Zweitdivisionär Lotto Dstny fahrenden Johannes Adamietz, in Spanien. Neuzugang Niehues bereitete sich indes auf Langlaufskiern in Österreich auf das Radsportjahr 2024 vor. Mitte Januar bezogen die Sauerländer ein Teamtrainingslager auf Mallorca, um sich den letzten Schliff für den Saisonstart zu holen. "Hier wurden die Fahrer teils richtig ans Limit gebracht und Rennsituationen wurden simuliert", meinte Scherf, der im Trainingslager aber nicht auf seinen Sportlichen Leiter Wolfgang Oschwald bauen konnte, der krankheitsbedingt pausieren musste.

In die Saison startet die Equipe aus dem Sauerland bei der am Mittwoch beginnenden Mallorca Challenge, wo sie bei fünf Eintagesrennen der Kategorie 1.1 auf starke WorldTour-Konkurrenz treffen wird. Danach wird die Tour of Antalya (2.1), die Istrian Spring Trophy (2.2), die Tour of Taiwan (2.1), die Olympia`s Tour (2.2) sowie einige Eintagesrennen das Programm im Frühjahr komplettieren.

Die Sportliche Leitung vom Rembe Pro Cycling Team Sauerland. Foto: Rembe Pro Cycling Sauerland

Das Aufgebot der Saison 2024

Yago Aguirre: Der 19-jährige Spanier stieß zur Saison 2023 zu den Sauerländern, nachdem er im Vorjahr in seiner Heimat Straßenmeister bei den Junioren geworden war. Aguirre studiert parallel noch Mathematik an einer Uni in den Niederlanden, die Nähe des Teamsitzes zu seinem Studienort gab dem Rembe Pro Cycling Team damals den entscheidenden Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Ursprünglich als Sprinter verpflichtet, präsentierte sich Aguirre als ziemlich kompletter Rennfahrer, der auch bei bergigen Rennen gute Leistungen zeigte. Sein bestes Saisonresultat 2023 erzielte er mit Rang 20 auf der Schlussetappe der Aziz Shusha-Rundfahrt (2.2). Eine weitere Stärke des Spaniers: Auch wenn er von seiner Heimat verwöhnt ist, was die Sonne betrifft, so ist er auf dem Rad doch absolut wetterfest.

Henri Appelbaum: Wie sein spanischer Teamkollege ist auch Appelbaum gerade erst 19 Jahre alt und geht in seine zweite U23-Saison. Appelbaum gilt als talentierter Bergfahrer, der seine guten Wattwerte noch nicht ganz in den UCI-Rennen umsetzen konnte. Bei seinen UCI-Rennen musste er zumeist noch Lehrgeld zahlen und vorzeitig vom Sattel steigen. Sein bisher bestes Ergebnis in der U23 war Platz 14 beim Bundesliga-Rennen auf dem Nürburgring.

Julian Borresch: Der 21-Jährige geht in seine vierte und letzte U23-Saison, in der es darum gehen wird, sich für einen Profivertrag zu empfehlen. Der U23-Nationalfahrer gilt als unkaputtbare Maschine, die sehr konstant seine Leistungen bringt. In der letzten Saison war er jedenfalls die positive Erscheinung bei den Sauerländern. Bei der Deutschland Tour (2.Pro) etwa beeindruckte er mit einer 150 Kilometer langen Flucht an der Seite des World-Tour-Profis Oscar Riesebeek (Alpecin - Deceuninck). Borreschs Stärke ist zudem seine Vielseitigkeit, abgesehen von Hochgebirge kann der Allrounder praktisch alles. Sein Tritt sieht zwar ab und an etwas grob aus, aber Borresch kann durchaus auch einen starken Sprint fahren. Sein bisher bestes Ergebnis seiner U23-Zeit fuhr Borresch im letzten November mit Rang sieben bei der Tour de Okinawa (1.2) in Japan heraus. Allerdings scheint sich Borresch seiner Stärken nicht ganz bewusst zu sein, so könnte er eine noch frechere Fahrweise auf dem Rad an den Tag legen. Sein Teamchef Jörg Scherf meinte im vergangenen Hebst, dass Borresch erst 60 Prozent seines Potenzials abgerufen hätte.

Julian Borresch ist der deutsche Hoffnungsträger der Equipe. Foto: Rembe Pro Cycling Sauerland

Julian Braun: Der 28-Jährige geht bereits in seine elfte Saison als Kontinental-Fahrer. In dieser Zeit hat sich Braun einen Namen als Zeitfahrer gemacht. So konzentriert er sich auch voll auf seine Spezialdisziplin und kommt nur selten bei klassischen Straßenrennen zum Einsatz. Der Grund dafür ist, dass Braun voll im Berufsleben steht und nur noch eingeschränkt Radsport betreibt. Dafür aber kann er im Zeitfahren immer noch sehr gut performen, was etwa vier Siege beim österreichischen Zeitfahrwettbewerb King of the Lake in jüngerer Vergangenheit beweisen. Sein wohl wertvollstes Ergebnis war ein zweiter Platz bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften der U23 im Jahr 2017. Im gleichen Jahr wurde er auch beim prestigeträchtigen Zeitfahrwettbewerb Chrono des Nations der U23 (1.2u) Vierter.

Silas Köch: In seiner zweiten U23-Saison entwickelte sich der 20-Jährige bei den Sauerländern zum Leistungsträger und wurde dafür auch mit einem ersten Einsatz bei der U23-Nationalmannschaft belohnt. Bei den Bundesliga-Rennen im Erzgebirge, in Gippingen und im Sauerland fuhr er jeweils in die Top Ten, wobei er sich bei der Berg-DM in der Klasse U23 die Bronze-Medaille sicherte. Dazu wurde er Siebter bei der Straßen-DM der U23. Aber auch bei einigen internationalen UCI-Rennen konnte sich Köch zumindest unter den besten 20 platzieren. Zu Köchs Stärken zählen, dass er trotz seines jungen Alters schon ein recht kompletter Fahrer ist und sich auch im Feld in entscheidenden Rennphasen gut positionieren kann. Gut zurecht kommt Köch auch im Gelände, so wurde er in diesem Jahr vom Bund Deutscher Radfahrer für die Cross-WM der Klasse U23 nominiert.

Sebastian Niehues: Der 24-Jährige ist einer von fünf Neuzugängen im Team. Kontinental-Erfahrung konnte er vor zwei Jahren im Dress von Bike Aid sammeln. Danach ging der ehemalige Leichtathlet den Schritt zurück zu den Amateuren und fuhr für die Bundesliga-Mannschaft von Hessen - Frankfurt - Opelit. Dort empfahl er sich mit Rang drei beim Bundesliga-Auftakt an der Südlichen Weinstaße und Rang elf bei Rund um Sebnitz für höhere Aufgaben. Als Stärke lässt sich definitiv seine Tempofestigkeit anführen. Ohne diese hätte er es auch beim Windkantenrennen an der Südlichen Weinstraße nicht auf das Podium geschafft und auch ein Sieg mit vier Minuten auf die Konkurrenz bei der Main-Spessart Rundfahrt war auf das konstant hohe Tempo, das er anschlug, zurückzuführen. Außerdem hat Niehues ein gutes Gespür für die Gruppen, wodurch er 2023 weitere regionale Rennen gewinnen konnte. Auch wenn er bereits der U23 entwachsen ist, ist sich die Sauerland-Taemleitung sicher, dass bei Niehues noch lange nicht sein ganzes Potential ausgeschöpft ist.

Einer der fünf Neuzugänge: Sebastian Niehues. Foto: Rembe Pro Cycling Sauerland

Jonathan Rottmann: Der 19-jährige Sauerländer bestritt in der vergangenen Saison sein erstes Jahr in der U23 und konnte mit Rang neun auf der Schlussetappe der Istrian Spring Trophy (2.2) im März ein frühes Ausrufungszeichen setzen. Mit seinem bulligen Körperbau ist Rottmann definitiv in den Sprints zu Hause, dazu mag er hektische Rennen. Auch auf der Bahn ist Rottmann kein schlechter, gewann er dort in der letzten Saison bei der DM in der Mannschaftsverfolgung Silber.

Jacob Scott: Der 28-jährige Brite kommt vom Zweitdivisionär Bolton Equities Black Spoke, der sich zum Jahresende 2023 aufgelöst hatte. Beim neuseeländischen Rennstall konnte Scott einige gute Resultate erzielen wie Platz zehn bei der Famenne Ardenne Classic (1.1) oder Rang sechs bei der Rutland Melton Classic (1.2) in seiner britischen Heimat. Scott verfügt über eine sehr gute Rennübersicht und soll aufgrund seiner Erfahrung und seinem Jahr in der zweiten Liga eine Führungsrolle im Team übernehmen. Er soll Aktivposten in den Rennen sein und bei Eintagesrennen und Rundfahrten Podiumsplatzierungen erzielen.

Jan-Marc Temmen: Der 21-Jährige geht in seine letzte U23-Saison. Nachdem er die ersten beiden Jahre beim Team Dauner gefahren war, wechselte Temmen auf Wunsch des Sportlichen Leiters Wolfgang Oschwald zur Saison 2023 ins Sauerland. In seiner ersten Saison bei den Sauerländern konnte Temmen die Erwartungen noch nicht ganz erfüllen, mit einem vierten Etappenrang bei der Aziz Shusha (2.2) konnte er aber zumindest sein Talent andeuten. Insgesamt geht es für Temmen in seiner letzten U23-Saison darum, eine noch offensivere Fahrweise an den Tag zu legen, um zum Erfolg kommen zu können. Seine Schwester Sina hat indes nach einer erfolgreichen Juniorinnen-Zeit ebenfalls den Sprung in den KT-Bereich geschafft und fährt künftig für die LKT-Equipe.

Seit 2023 im Team: Jan-Marc Temmen. Foto: Rembe Pro Cycling Team Sauerland

Lukas und Tom van der Valk: Die 18-jährigen Zwillinge kommen frisch aus dem Juniorenbereich, wo sie für das belgische Team Acrog-Tormans BC fuhren, und sollen sich in ihrer ersten U23-Saison erstmal an die höhere Altersklasse gewöhnen. In der ersten Saisonhälfte steht bei beiden zudem das Abitur im Vordergrund. Sportlich gelten beide als Allrounder, wohin sie sich entwickeln werden, wird die U23-Zeit zeigen. Generell plant das Team, das Zwillingspaar behutsam aufzubauen.

Lennart Voege: 2021 nahm der ursprünglich aus dem Mountainbikesport stammende Voege noch als Jedermann am Münsterland Giro teil, im Jahr darauf war er schon auf Kontinental-Level unterwegs. Der 23-Jährige hat vor allem Potential bei mittelschweren Rennen. Generell ist Voege als Helfer eingeplant, kann aber auch auf eigene Rechnung fahren wie etwa in der letzten Saison bei Aziz Shusha (2.2), wo er auf einer Etappe als Vierter knapp das Podium verpasste. Dabei kostete ihn seine noch etwas ungestüme Fahrweise in der Spitzengruppe seinen ersten UCI-Sieg, der an diesem Tag möglich gewesen wäre. Für ihn wird es auch darum gehen, noch konstanter zu werden, so waren 2023 in der zweiten Saisonhälfte doch einige Leistungsschwankungen zu erkennen.

Dominik Weiss: Der Schweizer empfahl sich zur Saison 2022 über ein Casting auf der Trainingsplattform Rouvy für die Kontinental-Mannschaft und hat sich zu einem festen Bestandteil der Sauerländer entwickelt. Weiss hat eine sehr gute Rennübersicht und kann sich auch sehr gut positionieren. Seine Stärken hat er im Sprint, die er in seinem letzten U23-Jahr noch mehr unter Beweis stellen will. Sein bestes Saisonresultat fuhr er 2023 wie viele seiner Teamkollegen bei Aziz Shusha (2.2) heraus, wo ihm ein fünfter Etappenrang gelang.

Paul Wright: Wie Scott wurde auch der 25-jährige Neuseeländer von Bolton Equities verpflichtet. Seine besten Platzierungen im Vorjahr waren Rang drei bei der über Naturstraßen führenden Gravel and Tar Classic (1.2) in seiner Heimat sowie Rang 17 bei der Egmont Cycling Classic (1.1) in Belgien. Gemeinsam mit Scott soll Wright das junge Rembe-Team führen und mit seiner Erfahrung aus der zweiten Liga auch für Spitzenergebnisse bei Rundfahrten und Eintagesrennen sorgen.

RSN-Prognose

Die Saison 2024 wird deutlich erfolgreicher verlaufen als das letzte Jahr, in dem die junge Mannschaft noch recht viel Lehrgeld zahlen musste. Vor allem die beiden Neuzugänge Wright und Scott dürften dem Team einige gute Ergebnisse bescheren, aber auch Borresch könnte in seinem letzten U23-Jahr der Durchbruch gelingen. Besonders voranbringen wird das Team der langjährige Profi Henderson, der über viel Expertise und einen großen Erfahrungsschatz verfügt.

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