Die deutschen KT-Teams 2024

Bike Aid: Verein meets Profiradsport als Erfolgsrezept

Von Christoph Adamietz

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Die Fahrer vom Team Bike Aid | Foto: Team Bike Aid / bearbeitet von RSN

26.01.2024  |  (rsn) - Nachdem in der Vorsaison nahezu der komplette Kader auf links gedreht wurde und viele langjährige Teammitglieder Bike Aid verlassen hatten, ging es in diesem Jahr bei der saarländischen Equipe auf dem Transfermarkt etwas ruhiger zu, auch wenn erneut das halbe Team ausgetauscht wurde.

Die Leistungsträger Pirmin Eisenbarth, Vinzent Dorn und Dawit Yemane konnten gehalten werden und insbesondere bei den beiden deutschen Ex-Mountainbikern ist die Hoffnung groß, dass sie in ihrer zweiten Kontinental-Saison nochmals einen Leistungssprung hinlegen und sich vor allem im taktischen Bereich verbessern werden.

Verstärkt wurde vor allem die Sprinterfraktion. Hier wurde Leslie Lührs von Lotto - Kern Haus verpflichtet. Dass der 22-Jährige weiß, wie man gewinnt, zeigte er im letzten Jahr mit seinem Erfolg bei der Flanders Tomorrow Tour (2.2U). Mit dem Monegassen Antoine Berlin (von Vorarlberg) wurde auch noch ein starker Kletterer unter Vertrag genommen.

Bei der Kaderzusammenstellung wurde vor allem aber nicht nur auf die sportlichen Fähigkeiten geachtet. "Wir haben ein Team mit tollen Charakteren zusammen, das hat man schon im Dezember bei unserem Workshop in den Vogesen gesehen", schwärmte Teamchef Matthias Schnapka gegenüber radsport-news.com. Wichtig war ihm dabei auch, dass die Neuzugänge sich mit der Philosophie von Bike Aid identifizieren und diese möglichst schnell aufsaugen.

Deshalb habe man trotz zahlreicher Anfragen auch davon abgesehen, internationale Profis aus Übersee zu verpflichten. "Wir haben erneut bewusst auf die Verpflichtung von "Namen" aus dem ProTeam-Bereich verzichtet, auch wenn es hier eine Vielzahl an Bewerbungen gab. Wir wollen ein Team mit hungrigen Sportlern, die sich entwickeln wollen und nahe am Team sind. Der neuseeländische oder amerikanische Ex-ProTeam-Fahrer, der in seinem Appartement in Girono residiert, verinnerlicht schon aus logistischer Sicht nicht so ganz, dass sein Team seinen Sitz im Saarland hat", erklärte der Teamchef.

Die Neuzugänge von Team Bike Aid im Überblick. Foto: Team Bike Aid

Insgesamt stehen den sechs Abgängen, die sportlich alle zu verkraften waren, fünf Neuzugänge gegenüber. Neben den genannten Lührs und Berlin sind dies noch die Nachwuchstalente Jonas Beck, Anton Schiffer (beide aus dem Devo-Team), Maté Balázs (aus dem eigenen Verein) sowie der junge Eritreer Yoel Habteab. Schiffer und Beck fuhren bereits im letzten Sommer als Stagiaires für Bike Aid. "Unsere eigene Nachwuchsförderung und Scouting im Devo-Team, aber auch in unserem Verein zahlt sich immer mehr aus", so Schnapka stolz. Mit dem ebenfalls aus dem Devo-Team stammenden Eisenbarth beträgt die Quote an internen Neuzugängen somit 25 Prozent. Die lokale Note im Team wird zudem durch die beiden Saarländer Balázs und Philip Meiser betont.

Konstanz besteht dagegen bei den Sponsoren, wo Hylo und Corendon Airlines seit Längerem die wichtigsten Partner sind. Dagegen wurde im Winter viel Zeit in die Entwicklung des Service-Courses und des Fahrer-Appartments gesteckt, außerdem arbeiten die Staff-Mitglieder Tizian Jasker und Stefan Brencher zurzeit am Bike Aid Gravel-Projekt.

Der Saisonstart wird wie im Vorjahr in der Türkei erfolgen. Damals erwischte der mittlerweile nicht mehr zum Aufgebot zählende Adrian Zuger mit Platz zwei bei einem UCI-Eintagesrennen einen Traumstart in die Saison. Ein solches Ergebnis würde die von Matthias Schnapka und Anton Wiersma geleitete Mannschaft wohl nur zu gerne wiederholen. Los geht es für die saarländische Equipe am 27. Januar mit dem GP Antalya Airport City (1.2), ehe am 3. Februar der GP Apollon Temple (1.2) folgt. Die erste Rundfahrt steht ab dem 8. Februar mit der Tour of Antalya (2.1) an.

Als Ziele für die Saison gab Schnapka aus, dass "wie immer die Idee von Bike Aid" verbreitet werden solle und man "so viele Menschen wie möglich für den Radsport" begeistern wolle. "Dass wir sportlich erfolgreich sein wollen, ist eine Selbstverständlichkeit", fügte er an. So wolle man etwa bei den vielen großen Rennen, die man bestreitet, "die WorldTour-Teams ein wenig ärgern", so Schnapka, dessen Team keinen Titelsponsor hat, sondern den Namen des Vereins trägt.

Der ist im professionellen Radsport eine einmalige Sache. "Wir sind das einzige Team, bei dem jeder Mitglied werden kann. In unserem Verein findet von Mountainbike bis zu Gravel und E-Biken alles statt. Wir haben vom Pendler über den ambitionierten Freizeitsportler bis zum erfolgreichen Leistungssportler alles im Verein vertreten", so Schnapka, der hofft, dadurch die Schnittmenge zwischen Freizeitfahrern und Profisportlern zu erhöhen.

Das Aufgebot für die Saison 2024

Maté Balázs: Der 18-Jährige ist ein echtes Eigengewächs und stammt aus dem Bike Aid-Verein. Nach einer erfolgreichen Juniorenzeit verstärkt er nun die saarländische Fraktion im Kontinental-Team. Ursprünglich kommt der Deutsche aus dem Mountainbike-Bereich, seine Stärke auf der Straße unterstrich er im vergangenen Herbst, als er Dritter bei der Berg-DM wurde. Balázs gilt als talentierter Kletterer, der in seinem ersten U23-Jahr vor allem als Helfer zum Einsatz kommen wird.

Jonas Beck: Mit seinen 19 Jahren ist Beck einer der jüngsten Fahrer im Rennstall und wurde im Winter vom hauseigenen Development-Team hochgezogen. Beck konnte aber bereits in der zweiten Saisonhälfte 2023 KT-Luft schnuppern und bestritt für Bike Aid als Stagiaire die schwere Portugal-Rundfahrt (2.1), bei der er sich über alle elf Teilstücke durchkämpfte und Siebter der Nachwuchswertung wurde. Sein bestes Saisonergebnis war Rang zwölf beim Bundesliga-Rennen auf dem Nürburgring. Seine Stärken hat Beck am Berg

Jonas Beck, Antoine Berlin und Leo Bouvier. Foto: Team Bike Aid

Antoine Berlin: Der Monegasse, der von Vorarlberg verpflichtet wurde, ist zum einen mit seinen 34 Jahren der Oldie im Team und zum anderen ein absoluter Spätstarter. Berlin wechselte nach einer erfolgreichen Leichtathletik-Karriere als Langstreckenläufer nach einer schweren Verletzung, die ihn seine Olympia-Teilnahme kostete, erst vor vier Jahren zum Radsport und geht in seine fünfte KT-Saison. Dabei entpuppte sich das 57 Kilogramm-Leichtgewicht als starker Bergfahrer, was in diesem Jahr mit Platz sechs bei der South Aegean Tour (2.2) sowie Rang drei beim Auftakt der österreichischen Rad-Bundesliga durchschimmerte. Sein bestes Resultat erzielte Berlin 2021 bei der Tour de Savoie Mont Blanc (2.2), als er bei der Bergankunft am Col du Galibier Zweiter wurde.

Léo Bouvier: Der Franzose steht seit August 2021 im Kader von Bike Aid. Seine Stärken hat der 25-Jährige im Sprint aus einem dezimierten Feld heraus und er kommt auch als Puncheur gut über die Hügel. Bouvier ist ein sicherer Garant für Top-Ten-Platzierungen, wie etwa im vergangenen Jahr, als er einen zehnten Etappen-Platz bei der Türkei-Rundfahrt (2.1) und einen siebten Tages-Rang bei der Portugal-Rundfahrt (2.1) herausfahren konnte. Im ansonsten relativ unerfahrenen Aufgebot von Bike Aid nimmt Bouvier auch die Rolle des Roadcaptains und Motivators ein. Seinen Trainingsumfang hatte er schon im letzten Jahr etwas reduziert, um mehr Zeit für sein Start-up-Unternehmen zu haben, das individuell angefertigte Sattel herstellt.

Vinzent Dorn: Der Freiburger war 2023 eine der Entdeckungen im Kontinental-Bereich. In seiner ersten KT-Saison konnte der Mountainbiker sich von Rennen zu Rennen steigern und hielt bei der Deutschland Tour (2.Pro) mit den besten WorldTour-Fahrern mit, was mit Rang 22 im Gesamtklassement belohnt wurde - kein KT-Fahrer beendete die Rundfahrt vor ihm. Dazu fuhr der 25-Jährige bei der Tour de Montbéliard (2.2) einen fünften Etappenrang ein, der den Grundstein zu Platz neun im GC legte. Dorn ist ein äußerst vielseitiger Fahrer, der vor allem gut über nicht allzu lange Anstiege kommt und dem klassikerähnliche Kurse liegen. Kann er sein manchmal noch taktisch ungestümes Fahrverhalten verbessern, dürften 2024 noch deutlich mehr Top-Ergebnisse herausspringen.

Vinzent Dorn bei der Leistungsdiagnostik. Foto: Team Bike Aid

Pirmin Eisenbarth: Wie Dorn stammt auch der 28-Jährige aus dem Mountainbike. 2022 fuhr Eisenbarth aber bereits für Bike Aids Development-Team und konnte dort mit einem sechsten Platz zum Auftakt der Rad-Bundesliga überzeugen. Danach standen vor allem noch die Mountainbike-Rennen im Vordergrund. Zur Saison 2023, mit einem KT-Vertrag ausgestattet, entschied sich Eisenbarth dazu, seinen Fokus ganz auf die Straße zu legen, und das mit Erfolg. Aus zahlreichen Top-Ten-Ergebnissen ragten ein dritter Etappenrang bei der Tour of Hellas (2.1) sowie die gleiche Platzierung bei der Volta ao Alentejo (2.2) heraus. Bei der Tour de Maurice (2.2), bei der er einmal Tageszweiter wurde und Rang drei im Gesamtklassement einfuhr, verhinderte nur taktisches Ungeschick ein noch erfolgreicheres Abschneiden. Wie Dorn muss auch Eisenbarth, der seine Stärken im Sprint eines dezimierten Feldes hat und ebenfalls gut über die Hügel kommt, noch an seinen taktischen Fähigkeiten arbeiten.

Yoel Habteab: Der 19-jährige Eritreer wurde neu verpflichtet, nachdem er im Vorjahr mit einem fünften Platz zum Auftakt der Tour du Rwanda (2.1) aufgefallen war und zudem von Ex-Fahrer Meron Amanuel empfohlen wurde. In der Saison zuvor war er bei den Junioren Afrikameister im Straßenrennen geworden und bestritt für sein Land die Straßen-WM in Australien, die er im U19-Rennen auf Platz 28 beendete. Habteab hat seine Stärken im Sprint, kommt aber auch ordentlich bergauf. In seiner ersten Kontinental-Saison wird es darum gehen, sich an die Rennen in Europa zu gewöhnen und vor allem zu lernen.

Leslie Lührs: Nach je zwei Jahren bei Tirol KTM und Lotto - Kern Haus ist der ältere Bruder von WorldTour-Fahrer Luis-Joe Lührs der U23 entwachsen und entschloss sich im Winter zu einer Luftveränderung. Bei Bike Aid will der 22-Jährige dort anknüpfen, wo er 2023 aufgehört hatte. Für die Koblenzer Equipe hatte er nämlich bei der Flanders Tomorrow Tour (2.2U) im September seinen ersten UCI-Sieg eingefahren. Lührs, der seine Stärken im Flachen hat und als schneller Sprinter gilt, konnte seine Endgeschwindigkeit in der letzten Saison auch in der Nationalmannschaft mit drei zweiten Plätzen bei der Dookola Mazowsza (2.2) in Polen unter Beweis stellen. Mehr starke Resultate verhinderten vor allem gesundheitliche Probleme im Frühjahr. In diesem Winter laborierte Lührs zudem an Knieproblemen, sodass noch nicht abzusehen ist, wann er sein Debüt im Bike Aid-Dress feiern wird.

Oliver Mattheis: Nachdem er als Junior 2013 die Rad-Bundesliga gewann und danach 2014 und 2015 für die deutschen KT-Teams Heizomat und MLP Bergestraße gefahren war, war der 28-Jährige danach mehrere Jahre als Amateur unterwegs. Erst 2023 kehrte er bei Bike Aid zurück in den Kontinental-Bereich, nachdem er im Vorjahr Zehnter der Tour de la Guadeloupe (2.2) geworden war. Mattheis kommt gut den Berg hoch und ist auch ein ordentlicher Zeitfahrer. Seine besten Ergebnisse in der zurückliegenden Saison waren der 13. Gesamtrang bei der Tour of Poyang Lake (2.2) sowie ein 15. Platz auf der am Mont Kigali zu Ende gegangenen Königsetappe der Tour du Rwanda (2.1).

Philip Meiser: Mit 30 Jahren nahm der Mountainbiker 2023 seine erste Kontinental-Saison in Angriff und konnte sich dabei vor allem als zuverlässiger Helfer etablieren. Mit Rang elf bei der Tour de Maurice (2.2) gelang ihm zudem ein ordentliches persönliches Ergebnis. Meiser ist beim saarländischen Bike Aid-Team zudem ein echter Lokalmatador. 16 Jahre fuhr er zuvor für den RV Tempo Hirzweiler, war dort vor allem aber bei MTB-Marathons aktiv. Dass er es auch auf der Straße kann, zeigte er 2022, als er Siebter bei der Berg-DM wurde. Hauptsächlich wird Meiser aber als Helfer zum Einsatz kommen und etwa im Wind fahren, um Ausreißergruppen zurückzuholen oder um Teamkollegen zu positionieren.

Anton Schiffer, Pirmin Eisenbarth, Leslie Lührs. Foto: Team Bike Aid

Anton Schiffer: Der 24-Jährige stammt aus dem Triathlon und konzentrierte sich erst seit der Saison 2021 voll auf den Radsport. 2023 fuhr er zunächst für das Development-Team von Bike Aid, um dann vor der Portugal-Rundfahrt (2.1) ins KT-Team hochgezogen zu werden, nachdem er zuvor noch Zehnter beim Bundesligarennen auf den Nürburgring geworden war. Bei der Portugal-Rundfahrt deutete Schiffer bereits seine Stärken am Berg an und wurde bei einer schweren Bergetappe auf Platz 22 gewertet. Noch besser lief es zum Saisonabschluss bei der Türkei-Rundfahrt (2.1), wo er bei der Bergankunft in Selcuk einigen bergfesten WorldTour-Profis davonfuhr und Rang 16 belegte. Wie stark er am Berg ist, zeigen seine Wattwerte. So kann er über 20 Minuten 6,7 w/kg treten und schaffte es bis ins Finale der Zwift Academy. Perspektivisch könnte der Kölner, der als studiSoerter Sportwissenschaftler ein Faible für Leistungsdiagnostik hat, sich zu einem guten Rundfahrer entwickeln.

Dawit Yemane: Der Eritreer steht seit August 2021 bei Bike Aid unter Vertrag und machte sich seitdem einen Ruf als sehr guter Bergfahrer. Sein Highlight war sicherlich der siebte Gesamtrang bei der Türkei-Rundfahrt (2.Pro) im Jahr 2022, als er bester Kontinental-Fahrer wurde. In der zurückliegenden Saison waren weitere starke Resultate wie Platz fünf bei der Tropicale Amissa Bongo (2.1), Position sieben bei der Tour du Rwanda (2.1) sowie Rang zwölf bei der diesjährigen Türkei-Rundfahrt (2.1) dabei. Den Traum vom Profivertrag hat der 26-Jährige, der dienstältester Fahrer bei Bike Aid ist, noch nicht aufgegeben und wird 2024 einen neuerlichen Anlauf nehmen.

RSN-Prognose: Die wichtigsten Fahrer wurden gehalten, dazu wurde die Mannschaft sinnvoll verstärkt. Sollte die Entwicklungskurve vor allem bei Eisenbarth und Dorn weiter steil nach oben zeigen, dann dürfte Bike Aid eine erfolgreiche Saison bevorstehen.

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