Stimmen vor der 18. Strade Bianche

Pidcock: “Ich verspüre keinen zusätzlichen Druck“

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Tom Pidcock (Ineos Grenadiers) | Foto: Cor Vos

01.03.2024  |  (rsn) – Auch die 18. Ausgabe der Strade Bianche (1.UWT) wird wieder spektakuläre Bilder liefern, zumal das Rennen in diesem Jahr um gleich 30 Kilometer verlängert wurde. Wir haben vor dem Start in Siena Stimmen zusammengetragen.

Tom Pidcock (Ineos Grenadiers / Vorjahressieger / Pressemitteilung): “Ich hatte eine wirklich gute Vorbereitung auf dieses Rennen. Ich habe zu Beginn des Jahres einen langen Trainingsblock und einige Rennen absolviert. Es war ein stetiger Aufbau. Der veränderte Kurs wird die Dynamik des Rennens sicherlich deutlich verändern. Es hat nicht nach zusätzlichen Kilometern geschrien, das wird es also sicher etwas schwieriger machen. Es ist interessant, als Vorjahressieger zu starten, aber ich verspüre keinen zusätzlichen Druck. Es ist, wie es ist. Natürlich werde ich mehr beobachtet, aber das ändert nichts daran, wie ich das Rennen fahren werde.“

Attila Valter (Visma – Lease a Bike / Vorjahresfünfter / Team-Website): “Ich kann kaum glauben, dass Männer wie Christophe (Laporte) und Sepp (Kuss) nicht die schlechtesten Gravel-Fahrer, für mich arbeiten werden. Das fühlt sich etwas komisch an, aber ich schöpfe daraus auch viel Kraft. Ich hoffe, das Vertrauen der Mannschaft mit einem guten Ergebnis belohnen zu können. Ich komme ursprünglich vom Mountainbike. Rennen auf unbefestigten Straßen sind mir eine Herzensangelegenheit. Ich liebe auch die toskanische Landschaft. Es ist eines der spektakulärsten Rennen des Jahres. Es wird meine dritte Teilnahme sein. Die ersten beiden Teilnahmen verliefen mit Top-Fünf-Platzierungen gut.“

Matej Mohoric (Bahrain Victorious / Vorjahressechster / Team – Website): “Mit der neuen Strecke verändert sich die Dynamik im Vergleich zu früheren Ausgaben. Die größere Distanz könnte leichtgewichtige Kletterer und GC-Spezialisten begünstigen. Allerdings hängt viel von unserer Strategie am Samstag ab. Ich fühle mich gut in Form, auch wenn die Ergebnisse des Openingweekends nicht den Erwartungen entsprachen. Ich gehe das Rennen mit vorsichtigem Ehrgeiz an, bin entschlossen, eine gute Leistung zu erbringen und um den Sieg zu kämpfen.“

Tim Wellens (UAE Team Emirates / Dritter 2017 / Het Nieuwsblad): “Am Samstag denke ich nicht wirklich über mein persönliches Ergebnis nach. Das Wichtigste ist, dass der Sieg im Team bleibt. Ziel ist es, mit möglichst vielen Helfern für Tadej (Pogacar) ins Finale zu gehen. Pogacar bleibt unsere beste Chance auf den Sieg. Und sollte ich mit einer aussichtsreichen Gruppe vorne sein, dann werde ich sicher nicht mitmachen, solange Pogacar nicht den Anschluss geschafft hat.“

 

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