Cima Coppi am Umbraipass

Wegen Lawinengefahr: 16. Giro-Etappe ohne Stelvio

Von Matthias Seng

Foto zu dem Text "Wegen Lawinengefahr: 16. Giro-Etappe ohne Stelvio"
Auch 2020 lag am Stelvio Schnee, aktuell aber ist es deutlich mehr. | Foto: Cor Vos

14.05.2024  |  (rsn) – Nachdem bereits Ende vergangener Woche entsprechende Meldungen zirkulierten, ist es nun offiziell: Die für die frühe Phase der 16. Giro-Etappe am 21. Mai vorgesehene Überquerung des Stilfser Jochs wird wegen der jüngsten Schneefälle und der dadurch bestehenden Lawinengefahr aus dem Programm genommen. Das teilte der Organisator RCS in einer Pressemitteilung mit.

Der 2.758 Meter hohe Passo dello Stelvio war als höchster Punkte der Rundfahrt mit der Cima Coppi ausgezeichnet. Die wird nun nach 50 Kilometern am 2.489 Meter hohen Umbrailpass / Giogo di Santa vergeben. Damit führt die Etappe auch über Schweizer Staatsgebiet - und zwar genau 18 Kilometer.

Vom Gipfel aus geht es über eine lange Abfahrt wieder auf die ursprüngliche Strecke auf 266 Meter hinab nach Bozen und dann über den Panidersattel zum 6,5 Kilometer langen und im Schnitt 11,8 Prozent steilen Schlussanstieg nach Santa Cristina, wo sich das Ziel auf 1.625 Metern Höhe befindet.

Das Streckenprofil der abgeänderten 16. Etappe des Giro d‘Italia | Foto: Veranstalter

 

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