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04.06.2024 | (rsn) – Nach seiner sportlichen Wiederauferstehung beim Giro d’Italia wird Julian Alaphilippe (Soudal – Quick-Step) seinen zu Beginn des Jahres erstellten Rennkalender nicht abändern. Das bedeutet, dass der Franzose auf die am 29. Juni in Florenz beginnende 111. Tour de France verzichtet und stattdessen an seinem großen Ziel, Olympische Spiele in Paris, festhält. Das bestätigte sein Team-Manager Patrick Lefevere im Gespräch mit L'Équipe.
Alaphilippe habe ihn am Abend seines Etappensiegs in Fano angerufen und mitgeteilt, dass er es respektieren würde, sollte das Team ihn doch für die Tour nominieren, auch wenn er dort nicht starten möchte. “Wir als Team haben noch nie jemanden zu etwas gezwungen“, sagte Lefevere und fügte an: “Außerdem verstehe ich, dass Julian Paris im Kopf hat. Dies könnte seine letzte Chance auf einen Olympiasieg sein, und dass noch im eigenen Land. Warum sollte man ihm diese Gelegenheit vorenthalten?“
Alaphilippe blieb auch aufgrund einer Fraktur seines Wadenbeinkopfes, die er sich bei Strade Bianche zugezogen hatte, im Frühjahr zunächst ohne Siege. Beim Giro d'Italia platzte dann beim zweimaligen Weltmeister allerdings der Knoten. Neben seinem Tagessieg fuhr der 31-Jährige noch einen zweiten Platz auf der 6. Etappe ein und wurde bei seinem Giro-Debüt schließlich als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet.