--> -->

17.08.2026 | (rsn) - Eneco Tour, Binck Bank Tour, Benelux Tour und Renewi Tour. Das einzige WorldTour-Etappenrennen durch Belgien und die Niederlande trug in der jüngeren Vergangenheit viele Namen. Die Sieger stammten aber meistens aus den beiden Ausrichterländern.
12. Eneco Tour 2016: Niki Terpstra
Dieses Mal erst Ende September ausgetragen, konnte Niki Terpstra (Etixx - Quick-Step) den Gesamtsieg einfahren. Der Niederländer wies nach sieben Etappen 31 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Oliver Naesen (IAM) und eine Minute auf den Slowaken Peter Sagan (Tinkoff) auf.
Dabei hatte sich Terpstra auf der Schlussetappe, die an der Mauer von Geraardsbergen zu Ende ging, mit Platz zwei hinter Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) noch um vier Plätze in der Gesamtwertung verbessert. Der bis dato Gesamtführende Rohan Dennis (BMC Racing), der mit seinem Zeitfahrsieg am zweiten Tag der Rundfahrt an die Spitze gestürmt war, musste am Schlusstag nach Sturz aufgeben. Der als Gesamtdritter in den Schlusstag gegangene Tony Martin (Etixx - Quick-Step) fiel noch auf Platz 15 zurück.
Für das beste deutsche Ergebnis sorgte André Greipel (Lotto - Soudal) mit einem zweiten Etappenrang. Jasha Sütterlin (Movistar) holte im Einzelzeitfahren noch einen dritten Platz, er war auf Rang elf auch bester Deutscher im GC.
13. BinckBank Tour 2017: Tom Dumoulin
Nach Platz drei im Jahr 2014 konnte sich Tom Dumoulin (Sunweb) dieses Mal über den Gesamtsieg freuen. Bei der erstmals als BinckBank Tour und wieder im August ausgetragenen Rundfahrt verwies er den 2014 und 2015 erfolgreichen Tim Wellens (Lotto - Soudal) um 17 Sekunden auf Platz zwei. Das Gesamtpodium komplettierte Jasper Stuyven (Trek - Segafredo).
Dumoulin konnte auf der 6. Etappe durch die Ardennen Wellens folgen und als Zweiter hinter dem Belgier ins Ziel fahren. Aufgrund der besseren Zeitfahrleistung vier Tage zuvor übernahm Dumoulin die Gesamtführung und gab diese am Schlusstag nicht mehr ab. Phil Bauhaus (Bora - hansgrohe) sprintete zum Auftakt auf Platz zwei, der Schweizer Stefan Küng (BMC) gewann am Tag darauf das Einzelzeitfahren.
14. BinckBank Tour 2018: Matej Mohoric
Bei der 14. Austragung sicherte sich Matej Mohoric (Bahrain - Merida) den Gesamtsieg. Der Slowene lag nach sieben Etappen fünf Sekunden vor Michael Matthews (Sunweb) und 20 vor Tim Wellens (Lotto - Soudal). Als bester Deutscher beendete Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) auf Rang vier die Rundfahrt. Mohoric hatte bereits auf der 3. Etappe die Führung übernommen und diese bis zum Schluss nicht mehr abgegeben.
Während der Schweizer Stefan Küng (BMC) wie im Vorjahr das Einzelzeitfahren gewann, war dieses Mal Marcel Kittel (Katusha - Alpecin) mit Rang zwei zum Auftakt der beste Deutsche in den Tagesergebnissen. Einen Sieg errang dagegen der Österreicher Gregor Mühlberger (Bora - hansgrohe), der die 6. Etappe als Solist gewann.
15. BinckBank Tour 2019: Laurens De Plus
Bei der 15. Austragung gab es ein rein belgisches Podium. Laurens De Plus (Jumbo - Visma) lag nach sieben Etappen 35 Sekunden vor Oliver Naesen (AG2R) und 36 vor Tim Wellens (Lotto - Soudal), der noch als Gesamtführender in den Schlusstag gegangen war.
Wellens hatte die schwere 4. Etappe mit Ziel in Houffalize gewonnen und sich die Gesamtführung gesichert. Auf der Schlussetappe mit Ziel an der Mauer von Geraardsbergen kam er aber nur auf Rang 19 ins Ziel und wurde noch von De Plus und Tagessieger Naesen überholt.
16. BinckBank Tour 2020: Mathieu van der Poel
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Rundfahrt auf Ende September verschoben und von vorne herein auf fünf Teilstücke verkürzt - das Einzelzeitfahren am zweiten Tag wurde aber wegen neuer Corona-Maßnahmen in den Niederlanden ebenfalls kurzfristig abgesagt. Mit seinem Sieg auf der an der Mauer von Geraardsbergen zu Ende gegangenen Schlussetappe sicherte sich Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) den Gesamterfolg.
Der Niederländer löste dadurch noch Mads Pedersen (Trek - Segafredo) ab, der noch auf Platz fünf abrutschte. Im Endklassement hatte van der Poel acht Sekunden Vorsprung auf Sören Kragh Andersen (Sunweb) und 23 auf den Schweizer Stefan Küng (Groupama - FDJ). Für die besten deutschen Resultate sorgte Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe), der zwei Mal auf Platz drei sprintete.
17. Benelux Tour 2021: Sonny Colbrelli
Bei der in Benelux Tour umbenannten Rundfahrt, die wieder über sieben Etappen führte und Ende August und Anfang Sepember ausgetragen wurde, feierte mit Sonny Colbrelli (Bahrain Victorious) erstmals ein Sprintspezialist den Gesamtsieg.
Colbrelli hatte überraschend als Solist die Königsetappe mit Ziel in Houffalize gewonnen und nach einer starken Leistung auf der Schlussetappe mit Ziel an der Mauer von Geraardsbergen 29 Sekunden auf seinen slowenischen Teamkollegen Matej Mohoric (Bahrain – Victorious) ins Ziel gebracht, der jene Schlussetappe gewann. Das Podium der Gesamtwertung komplettierte der Belgier Victor Campenaerts (Qhubeka - NextHash), der 1:14 Minuten Rückstand hatte.
Während der Schweizer Stefan Bissegger (EF Education - Nippo) das Einzelzeitfahren gewann, sorgte Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) mit einem zweiten Gesamtrang für das beste deutsche Resultat.
18. Benelux Tour 2022:
Aus organisatorischen Gründen abgesagt
19. Renewi Tour 2023: Tim Wellens
Nach einem Jahr Pause kehrte die Rundfahrt unter neuem Namen in den Rennkalender zurück. Dabei feierte Tim Wellens (UAE Team Emirates) seinen dritten Gesamtsieg. Bei der auf fünf Etappen verkürzten Rundfahrt hatte der Belgier je 23 Sekunden Vorsprung auf seine Landsleute Florian Vermeersch (Lotto - Dstny) und Yves Lampaert (Soudal - Quick-Step).
Nach einem zweiten Platz im Zeitfahren auf der 2. Etappe übernahm Wellens mit seinem Tagessieg einen Tag später an der Mauer von Geraardsbergen die Gesamtführung und gab diese auch auf den letzten beiden Etappen nicht mehr ab.
Für die besten Ergebnisse aus deutschsprachiger Perspektive sorgten Marc Hirschi (UAE Team Emirates) als Vierter auf der 3. Etappe in Geraardsbergen sowie Max Kanter (Movistar) als Siebter der 4. Etappe im Massensprint in Peer. Hirschi wurde mit 31 Sekunden Rückstand auf Teamkollege Wellens außerdem Gesamtsechster.
Tim Wellens wurde erneut zum Doppelpacker. Nachdem er bereits die Austragungen 2014 und 2015 gewonnen hatte, wiederholte er nun auch seinen Vorjahressiegerin, was unterm Strich vier Gesamtsiege für den Belgier macht. Nach fünf Etappen hatte der UAE-Profi dieses Mal 40 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Alec Segaert (Lotto Dstny) und 42 auf den Norweger Per Strand Hagener (Visma - Lease a Bike).
Eine einfache Angelegenheit war es für Wellens aber nicht. Erst am Schlusstag bei der Ankunft in Geraardsbergen stürmte er an die Spitze der Gesamtwertung. Durch Platz zwei auf der Etappe hinter Arnaud De Lie (Lotto Dstny) verbesserte sich Wellens noch von Platz vier auf Platz eins. Bester Deutscher im Gesamtklassement war Maximilian Schachmann (Red Bull - Bora - hanserohe), der mit 1:03 Minuten Rückstand Neunter wurde. Für die beste deutsche Etappenplatzierung sorgte Max Walscheid (Jayco - AlUla), der auf der 3. Etappe Dritter wurde.
Waren in der Vergangenheit in Belgien meistens die hügelfesten Klassikerspezialisten erfolgreich gewesen, ging die Gesamtwertung in diesem Jahr an einen klassikererprobten Sprinter. So setzte sich Arnaud De Lie (Lotto) nach fünf Etappen mit drei Sekunden Vorsprung auf Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) durch. Platz drei ging an Titelverteidiger Tim Wellens (UAE Emirates - XRG), der 31 Sekunden Rückstand aufwies.
De Lie hatte auf der 3. Etappe bei der Ankunft in Geraardsbergen die Gesamtführung übernommen, obwohl er sich im Ziel knapp van der Poel geschlagen geben musste. Am Schlusstag kam es zum großen Showdown zwischen Die Lie und van der Poel. Wer von beiden die Etappe gewinnen würde, würde sich auch den Gesamtsieg sichern. Am Ende hatte De Lie das bessere Ende für sich und verwies van der Poel nicht nur in der Tageswertung auf Platz zwei.
23.08.2026Philipsen wird bei Renewi Tour zum “Klassementfahrer“(rsn) – Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) hat sich mit einem Etappensieg in Leuven den Gesamtsieg bei der Renewi Tour (2.UWT) gesichert. Im Sprint eines durch einen Sturz eingangs der letzte
22.08.2026Philipsen sprintet bei Renewi-Tour zu Sieg und Führungstrikot(rsn) – Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) hat die 4. Etappe der Renewi Tour (2.UWT) gewonnen. Der Belgier war nach 187 Kilometern zwischen Riemst und Bilzen-Hoeselt im Sprint eines dezimie
19.08.2026Milan schlägt Kooij nach Foto-Finish-Entscheid(rsn) – In einem Zielfotoentscheid hat sich Jonathan Milan (Lidl – Trek) bei im strömenden Regen den Auftaktsieg bei der Renewi Tour (2.UWT) geholt. Um wenige Millimeter geschlagen geben musste s
18.08.2026Sprinter sind die Blickfänger und potenzielle Gesamtsieger(rsn) – Von Diest nach Leuven und komplett auf belgischem Grundgebiet wird vom 19. bis zum 23. August die 21. Ausgabe der Renewi Tour (2.UWT) ausgetragen. Rekordsieger Tim Wellens (UAE – Emirates
18.08.2026Van der Poel steigt am Wochenende aufs Mountainbike(rsn) - In wenigen Worten zu vermelden, deshalb aber nicht weniger wichtig: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Kurznachrichten des Tages aus der Welt des R
10.09.2026Mas: “Mir ging es von Anfang bis Ende richtig gut“ (rsn) – Enric Mas (Movistar) hat im zweiten Zeitfahren der 81. Vuelta a Espana (2.UWT) souverän das Rote Trikots des Gesamtführenden verteidigt. Der 31-jährige Spanier wurde nach 32,1 Kilometern
10.09.2026Niemand kann Küng im Zeitfahren das Wasser reichen (rsn) – Stefan Küng hat seinem Tudor-Team den zweiten Tageserfolg bei der 81. Vuelta a Espana beschert. Im 32,1 Kilometer langen Zeitfahren von El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera wa
10.09.2026Cosnefroy fängt Pellizzari noch ab und feiert ersten Sieg in Italien (rsn) – Viel fehlte nicht und Giulio Pellizzari (Red Bull – Bora – hansgrohe) hätte nur einen nach dem Giro della Toscana (1.1) den nächsten italienischen Herbstklassiker für sich entschieden
10.09.2026UCI erhöht Anforderungen an Absperrgitter (rsn) – Um die Sicherheit im Radrennsport weiter zu erhöhen, hat der Weltverband UCI weitere Maßnahmen beschlossen, die ab 2027 zunächst für die WorldTour und die UCI Women’s WorldTour in Kraf
10.09.2026“WM-Generalproben“ Québec und Montréal wichtig wie selten (rsn) – Das kanadische WorldTour-Wochenende steht an und ist in diesem Jahr so bedeutungsvoll wie selten. Denn auch wenn der Grand Prix Cycliste de Québec und der Grand Prix Cycliste de Montréal s
10.09.2026XDS und Romele einigen sich auf Vertragsverlängerung (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
10.09.2026Kann Roglic im Zeitfahren Mas das Rote Trikot wegnehmen? (rsn) - 4,05 Sekunden pro Kilometer muss Primoz Roglic (Red Bull - Bora - hansgrohe) schneller sein als Enric Mas (Movistar), um dem Gesamtführenden im zweiten Einzelzeitfahren dieser Vuelta a Espana
10.09.2026Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 18. Etappe (rsn) - 184 Fahrer aus 23 Teams nahmen die Vuelta a Espana 2026 beim Auftaktzeitfahren in Monaco in Angriff. Nicht alle werden das Ziel an der Alhambra in Granada im Süden Spaniens erreichen. Stürz
10.09.2026Die Startzeiten des zweiten Einzelzeitfahrens der Vuelta (rsn) – Das zweite Einzelzeitfahren läutet die entscheidende Phase dieser 81. Vuelta a Espana ein. Der Däne Mathias Norsgaard (Lidl – Trek) geht als erster der noch 148 Teilnehmer um 14:07 Uhr a
10.09.2026Ein Zeitfahrkurs für die Spezialisten (rsn) – Vor den entscheidenden beiden Bergetappen bestreiten die Fahrer auf dem achtzehntenten Tagesabschnitt das zweite Einzelzeitfahren der Vuelta a Espana 2026. Von El Puerto de Santa María, dir
09.09.2026Auch nach zwei Rekorden bleiben Visma und Brennan hungrig (rsn) – Die Gala-Vorstellung von Visma – Lease a Bike und Jungstar Matthew Brennan auf den Flachetappen der Vuelta a Espana 2026 geht weiter. Mit dem fünften Etappensieg des Briten und dem siebte
09.09.2026Das Strafenregister der Vuelta a Espana / 17. Etappe (rsn) – Die Liste an potenziellen Vergehen, derer Radprofis, Teammitarbeitende oder andere am Rennen Beteiligte im Laufe einer Rundfahrt bezichtigt werden können, ist lang. Genauso lang wie das Reg