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08.11.2024 | (rsn) – Offiziell wird die Route der Vuelta a Espana 2025 am 19. Dezember in Madrid präsentiert. Aber auch zum Streckenverlauf der letzten Grand Tour des Jahres machen schon Wochen vor diesem Termin zahlreiche – mehr oder minder gut untermauerte – Gerüchte die Runde.
Gesichert scheint, dass die 80. Ausgabe der Spanien-Rundfahrt in der norditalienischen Region Piemont beginnt. Wie die in Turin erscheinende Tageszeitung Torin Cronaca Mitte Oktober berichtete, würden dort drei Etappen ausgetragen werden. Das Blatt nannte als Zielorte Novara (1. Etappe) und Ceres (3. Etappe). Das zweite Teilstück wird demnach durch die hügelige Langhe-Landschaft führen. Die 4. Etappe schließlich soll in Bussoleno, einer Ortschaft im westlichen Teil des Piemont, gestartet werden.
Laut einer Meldung der spanischen Tageszeitung El Periódico könnten nach dem Transfer bis zu drei Etappen durch Katalonien folgen, inklusive einer Bergankunft am Ende des fünften Teilstücks. Ebenfalls im ersten Teil der Rundfahrt soll es in die Pyrenäen gehen, einschließlich eines Abstechers nach Andorra. Wie die lokale Zeitung Diari d'Andorra schrieb, könnte eine Bergankunft dabei am Col de la Botella anstehen.
Als mögliche Highlights der zweiten Woche nannte die Zeitung La Nueva Espana weitere Bergankünfte am Alto de la Farrapona und dem legendären Angliru, der zuletzt 2023 erklommen wurde, wobei sich Primoz Roglic den Sieg holte. Der Alto de la La Farrapona tauchte bisher erst zwei Mal im Vuelta-Programm auf, 2011 und 2020, als David Gaudu (Groupama – FDJ) triumphierte.
Spannend bleibt auch die Frage, ob Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), der seit seinem dritten Platz beim Debüt nicht mehr die Vuelta bestritten hat, sich 2025 zu seiner zweiten Teilnahme entschließen wird. “Es besteht eine sehr gute Chance, dass Pogacar 2025 dabei sein wird“, zeigte sich Renndirektor Javier Guillén kürzlich zuversichtlich, dass der Slowene nach dem Giro-Tour-Double 2024 nun das Tour-Vuelta-Double in Angriff nehmen wird.
In Spanien könnte es dann zu einem landsmannschaftlichen Duell kommen, denn Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe), der in dieser Saison mit seinem vierten Gesamtsieg den Rekord von Roberto Heras eingestellt hat, bietet sich die Chance auf den alleinigen Rekord.
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