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19.07.2025 | (rsn) - An den beiden Ruhetagen der Tour de France zwischen den 21 Etappen nehmen die Profis raus. Sie genießen die Tage mit der Familie – falls angereist - Massagen, viel Schlaf, den einen oder anderen Espresso im Café und eine kurze Ausfahrt, damit die Muskeln das Arbeiten nicht vergessen. Gregor Mühlberger (Movistar) hat am Freitag einen dritten Erholungstag mit etwas Bewegungstherapie eingebaut.
"Für mich war es mehr oder weniger ein aktiver Ruhetag", erklärte der Österreicher gutgelaunt nach dem Bergzeitfahren gegenüber radsport-news.com. Damit wollte er sagen, dass er ohne Druck die 10,9 Kilometer von Loudenvielle nach Peyragudes hinaufgetsrampelt ist. 5:20 Minuten nach Tagessieger Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) kam der Movistar-Profi in 1.580 Metern Höhe an.
Die Erholung hat Mühlberger sich gegönnt, denn von nun an geht es auch für ihn um Etappensiege. "Leider haben wir gestern die Gesamtwertung mit Enric (Mas) endgültig verspielt. Jetzt müssen wir von Tag zu Tag schauen. Wir werden wohl alles probieren, um einen Etappensieg zu erlangen", kündigte er einen Strategiewechsel seines Teams an, nachdem der Mannschafts-Kapitän auf Rang 15 mit 24:36 Minuten Rückstand auf das Gelbe Trikot von Pogacar abgerutscht ist.
"Im Prinzip haben wir ein sehr starkes Team. Mas hat einfach gestern (vorm Bergzeitfahren auf dem Weg nach Hautacam, Anm. d. Red.) einen schlechten Tag gehabt – und das an einem sehr schweren Tag. Das war eine schlechte Kombi. Aber prinzipiell ist er superstark. Wenn er sich mental erholt, dann kann er noch um einen Etappensieg mitfahren – und ich probiere das gleiche."
Am besten gleich schon am Samstag, wo die schwere 14. Etappe mit der Bergankunft in Luchon Superbagnères nach 4.950 Höhenmetern endet? Mühlberger fühlt sich bereit dazu, denn, so sagte er es mit einem Augenzwinkern zu RSN: "Die Form ist besser als je zuvor."
Allerdings muss das Vorgehen noch mit dem Team besprochen werden. Eine besondere Etappe hat sich der Österreicher, der als Helfer für seinen Kapitän in die Tour gestartet war, noch nicht ausgesucht. Mühlberger: "Enric Mas, Einer Rubio und ich sind die Bergstärksten oder die mit der besten Form im Moment. Wir werden versuchen, minimal einen von uns in die Gruppe zu bekommen. Und dann schauen wir. Wir hoffen, dass die Gruppe ankommt und wir den Tag unseres Lebens haben."
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