--> -->
10.02.2026 | (rsn) - Nachdem er auf Mallorca sein Debüt für Tudor gegeben hatte, ist Lennart Jasch, der zum Kader des Development Teams gehört, auch im Oman schon wieder für die Profimannschaft im Einsatz. Am Freitag startete der Deutsche bei der Muscat Classic (1.Pro), seit Samstag nimmt er an der fünftägigen Tour of Oman (2.Pro) teil. RSN begleitet den 25-Jährigen an den sechs Renntagen auf der Arabischen Halbinsel.
Einen Tag nach dem heftigen Massensturz ging es auf dem vierten Teilstück der Tour of Oman mit einer Flachetappe weiter. Die kam für das angeschlagene Feld wie gerufen. Auch Lennart Jasch konnte auf dem Tagesabschnitt, auf dem es fast nur geradeaus an der Küste entlang in Richtung Nord-Westen ging, seine Wunden lecken. “Eigentlich lief es so weit ganz gut. Es war nicht spannend oder so. Es ging 96 Kilometer geradeaus und da gab es drei Kreisverkehre“, blickte er auf das 147 Kilometer lange Rennen zurück.
Lennart Jasch (Tudor) bei der Tour of Oman | Foto: Kevin Kempf
Bart Lemmen (Visma – Lease a Bike) und Sergio Samitier (Cofidis) konnten wegen der Sturzfolgen vom Dienstag nicht mehr aufs Rad steigen, die anderen Sturzopfer standen am Al Sawadi Beach aber wieder am Start. Gefahren wurde mit 46,5km/h zwar schnell, die ganz große Herausforderung war das Rennen für die Profis dennoch nicht. “Gerade für mich und die anderen war das nach dem Tag gestern gut, um uns ein bisschen zu erholen. Ich habe gesehen, dass da doch richtig viele geflogen sind“, so Jasch über die beiden kurz aufeinander folgenden Unfälle.
Kontakt mit dem Asphalt verursacht oft größere Probleme beim Schlafen und an den nächsten Tagen. Darüber konnte der Tudor-Fahrer aber nicht klagen: “Die Nacht war nicht so schlimm. Dafür, dass wir beim Sturz ziemlich schnell waren, geht es mir gut“, versicherte er. “Das Schlimmste ist nach wie vor das Kinn, die anderen Wunden sind nicht so groß und ich habe noch ein paar blaue Flecken und Steifigkeit.“ So erreichte Jasch das Ziel mit 25 Sekunden Rückstand, nachdem er auf den letzten Metern hatte laufen lassen.
Im Oman sind alle Teams die gesamte Rundfahrt über im selben Hotel untergebracht. Weil die Veranstalter trotzdem etwas vom Land zeigen wollen, müssen oft längere Transfers absolviert werden. Die Fahrer werden in Reisebussen zum Start und vom Ziel zurück ins Hotel gefahren. Tudor hat sich für die teilweise mehr als zwei Stunden dauernde Reise aber etwas Besseres einfallen lassen.
Jasch bei der Tour of Oman | Foto: Kevin Kempf
“Das Team hat noch ein extra Mietauto genommen, zusätzlich zu den Autos, die der Veranstalter sowieso zur Verfügung stellt. Dadurch können wir nach der Etappe allein im Auto fahren und müssen nicht mit diesem Veranstalterbus fahren“, schilderte Jasch. “Das ist sehr angenehm, weil wir morgen nicht so lange zum Start brauchen, weil wir nicht mit 80 über die Autobahn zuckeln, sondern mit einem Auto fahren“, fügte er an.
Die Schlussetappe der Rundfahrt wird um 10:10 Uhr in Nizwa gestartet. Mit dem PKW dauert die Fahrt von Maskat aus dorthin rund 90 Minuten – der “Konvoi Teams + Organisation“ macht sich bereits um 7:15 Uhr auf die Reise. Da spart der Tudor-Busersatzverkehr Zeit, die besser genutzt werden kann.
“Und nach der Etappe hilft es noch viel mehr, weil man nicht auf alle anderen Fahrer warten muss, die dann noch Siegerehrung oder so haben. Auch von der Hygiene und Ansteckungsgefahr ist es so angenehmer“, erläuterte Jasch. Und damit schnitt er ein Problem bei dieser Tour of Oman an: Viele Fahrer haben das Rennen krank verlassen, eine Busfahrt kann da schnell zum "Superspreader-Event" werden.
Teil 1 - “Welpenschutz“ und “gleichwertige Aufgaben“
Teil 2 - Gefühlte Autobahnen und “fiese Laktatbeine“
Teil 3 - “Gespür dafür“ und “Ahhhhhh!“
Teil 4 - “Über Kreuz schauen“ und “aufrauchen“
Teil 5 - Glätte und Gesichtswunden
Teil 7 - “Früh aufgestellt“ und “Sechstageamstückrennen“
12.02.2026Nur UAE punktete bislang erfolgreicher als Astana(rsn) – Im Kampf um den Erhalt der WorldTour-Lizenz war es im vergangenen Jahr ein unglaublicher Finalsprint, den XDS – Astana in den letzten Monaten des Dreijahre-Rankings hingelegt hatte. Ein ka
11.02.2026“Früh aufgestellt“ und “Sechstageamstückrennen“(rsn) - Nachdem er auf Mallorca sein Debüt für Tudor gegeben hatte, war Lennart Jasch, der zum Kader des Development Teams gehört, auch im Oman für die Profimannschaft im Einsatz: zunächst bei de
11.02.2026Alle lieben Goszczurny(rsn) - Patryk Goszczurny: um diesen Nachnamen auswendig aus den Fingern zu bekommen, braucht es einige Übung. Um ihn als Westeuropäer auszusprechen, braucht man Fantasie. Oder einen guten Lehrer: â
11.02.2026Scaroni und Rodriguez feiern Astana-Doppelsieg, Yates entthront(rsn) – Mauro Schmid hat im letzten Anstieg der 15. Tour of Oman (2.Pro) sein Rotes Trikot noch abgeben müssen und damit den Gesamtsieg bei der fünftägigen Rundfahrt verpasst. Großer Gewinner au
10.02.2026Vom Sturz erholt: Blikra hat in wildem Massensprint die Nase vorn (rsn) – Zum Auftakt der 15. Tour of Oman (2.Pro) hatte sich Erlend Blikra (Uno-X Mobility) noch mit Rang vier begnügen müssen. Drei Tage später ließ sich der Norweger die zweite und letzte Chanc
09.02.2026Quintana und der alte Hund: “Will nochmal aufs Podium“(rsn) – Seit dem 4. Februar ist Nairo Quintana (Movistar) 36 Jahre alt. In der WorldTour gibt es nicht allzu viele Profis, die da aktuell noch drüber liegen. Keiner davon hat zwei Grand Tours gewon
09.02.2026Glätte und Gesichtswunden(rsn) - Nachdem er auf Mallorca sein Debüt für Tudor gegeben hatte, ist Lennart Jasch, der zum Kader des Development Teams gehört, auch im Oman schon wieder für die Profimannschaft im Einsatz. Am
09.02.2026Schmid von vorne: Tagessieg und Rotes Trikot am Eastern Mountain(rsn) – Die Muscat Classic (1.Pro), sozusagen als Vorspiel, hat er bereits gewonnen. Und jetzt schickt sich Mauro Schmid (Jayco – AlUla) an, auch die sich direkt anschließende Tour of Oman (2.Pro
09.02.2026Wagner liegt seine White Jersey Group besonders am Herzen(rsn) – Im Oman tritt Visma – Lease a Bike mit dem Sportlichen Leiter Robert Wagner an – und das heißt in diesem Jahr meist eins: Es ist Zeit für die White Jersey Group der Niederländer. ”D
08.02.2026“Über Kreuz schauen“ und “aufrauchen“(rsn) - Nachdem er auf Mallorca sein Debüt für Tudor gegeben hatte, ist Lennart Jasch, der zum Kader des Development Teams gehört, auch im Oman schon wieder für die Profimannschaft im Einsatz. Am
08.02.2026Veistroffer mit Ausreißercoup an den Ytti Hills ins Rote Trikot(rsn) – Baptiste Veistroffer (Lotto – Intermarché) hat als Ausreißer die 2. Etappe der Tour of Oman (2.Pro) gewonnen und mit seinem ersten Sieg bei den Profis auch das Rote Trikot des Gesamtfüh
08.02.2026Nicht die Flagge, sondern das Potenzial entscheidet(rsn) – Seit Grischa Niermann 1998 zu Rabobank kam, hat der niederländische Rennstall ununterbrochen mindestens einen deutschen Fahrer unter Vertrag. Auch jetzt, inzwischen unter dem Namen Visma â€
15.10.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
15.10.2026Dörnbach und Frauenvierer holen Medaillen Nummer zwei und drei (rsn) – Nachdem am ersten Tag der Teamsprint der Frauen mit Bronze die erste Medaille für das deutsche Team bei den Bahn-Weltmeisterschaften in Shanghai brachte, legten am Donnerstag, dem zweiten W
15.10.2026Netcompany holt auch Sheehan (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
15.10.2026Modern Adventure verpflichtet Rutsch (rsn) – Nach zwei Saisons endet die Periode von Jonas Rutsch in belgischem Dienst. Der Deutsche kam Anfang 2025 zu Intermarché – Wanty, das dieses Jahr mit Lotto fusionierte. 2027 wechselt er nun
15.10.2026Söderqvist schlägt auch beim langen Zeitfahren zu (rsn) – Drei Tagesabschnitte, zwei Zeitfahren, beide Male hieß der Sieger Jakob Söderqvist. Der Schwede im Dienst von Lidl – Trek hat auch die 2. Etappe für sich entschieden. Nach 13,6 Kilomete
15.10.2026Niederländische Medien: “Angstkultur bei Picnic – PostNL“ (rsn) – Die niederländische Rundfunkanstalt NOS Sport hat in Zusammenarbeit mit dem Radsport-Podcast In De Waaier eine umfassende Untersuchung zu Beschwerden über ein unsicheres Arbeitsumfeld bei
15.10.2026Der deutsche Vierer geht nicht zufrieden aus der Bahn-WM (rsn) - Die Mannschaftsverfolgung war jahrelang eines der Aushängeschilder des deutschen Bahnradsports, vor allem als die Disziplin noch auf Amateure ausgelegt war und vor 1989 die beiden deutschen S
15.10.2026Fretin holt in Guangxi seinen ersten WorldTour-Sieg (rsn) – Milan Fretin (Cofidis) hat die 3. Etappe der Tour of Guangxi (2.UWT) gewonnen und bei seinem zehnten Profisieg seinen ersten Erfolg auf WorldTour-Niveau gefeiert. Begünstigt wurde der Belgi
15.10.2026International Testing Agency entschuldigt sich bei Cavallar (rsn) – Die Dopingkontrolle bei Valentina Cavallar (SD Worx) im Zimmer neben ihrer gerade verstorbenen Mutter hatte für viel Entrüstung gesorgt und auch bei der zuständigen International Testing
14.10.2026Covi profitiert beim Giro del Veneto vom ehemaligen Arbeitgeber (rsn) – Alessandro Covi (Jayco – AlUla) hat den Giro del Veneto (1.Pro) in Vicenza gewonnen. Der 28-Jährige profitierte dabei von der Arbeit seiner ehemaligen Kollegen von UAE – Emirates – XR
14.10.2026Merlier eine Klasse besser als der Rest (rsn) – Mit einer Demonstration endete die 1. Etappe der Eneco Tour. 250 Meter vor dem Ziel des 120 Kilometer langen Tagesabschnitts rund um Ede schoss Tim Merlier (Soudal – Quick-Step) aus dem Hi
14.10.2026Hart erkämpfte Bronzemedaille für Deutschlands Sprinterinnen (rsn) – Der erste Tag der Bahn-Weltmeisterschaften in Shanghai brachte die erste Medaille für das deutsche Team. Die Europameisterinnen Lea-Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Clara Schneider ge