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17.03.2026 | (rsn) – Während Tirreno-Adriatico-Gewinner Isaac Del Toro (UAE - Emirates - XRG) auf die Titelverteidigung bei Miland-Turin (1.Pro) verzichtet, wird Red Bull – Bora – hansgrohe beim italienischen Traditionsrennen von seiner Tirreno-Doppelspitze angeführt: Sowohl Giulio Pellizzari, am Sonntag Gesamtdritter des “Rennens zwischen den zwei Meeren“, als auch der Gesamtfünfte Primoz Roglic gehören bei dem Eintagesrennen mit Ziel am anspruchsvollen Superga-Anstieg oberhalb von Turin zu den Top-Favoriten.
Während der 22-jährige Pellizzari sein Debüt bei Mailand-Turin geben wird, konnte der 14 Jahre ältere Roglic das Rennen bereits einmal gewinnen: 2021 setzte er sich am Ende des 4,9 Kilometer langen und 9,1 Prozent steilen Anstiegs zur berühmten Basilica di Superga als Solist vor Adam Yates (damals Ineos Grenadiers) und Joao Almeida (UAE – Emirates – XRG) durch. Mit dem Essener Ben Zwiehoff, dem Neuseeländer Finn Fisher-Black, dem Dänen Frederik Wandahl sowie den Neoprofis Luke Tuckwell und Adrien Boichis finden sich weitere kletterstarke Fahrer im Aufgebot.
Auch ohne Del Toro, der am Samstag als Edelhelfer Tadej Pogacar zu dessen erstem Mailand-Sanremo-Sieg pilotieren will, bringt UAE einen Sieg-Kandidaten an den Start: Jan Christen wurde gleich bei seinem Debüt 2024 Zweiter bei Mailand-Turin, das damals allerdings nicht an der Superga endete, sondern bei insgesamt deutlich leichterem Profil in Salassa.
Stark einzuschätzen ist am Superga-Anstieg, der im Finale des 174 Kilometer langen Rennens zweimal bewältigt werden muss, auch Lidl-Trek-Neuzugang Derek Gee-West. Der Kanadische Meister überzeugte bereits beim Saisondebüt mit dem siebten Platz bei der UAE Tour (2.UWT). Gute Chancen haben auch Tom Pidcock (Pinarello – Q36.5), Richard Carapaz (EF Education – EasyPost), wogegen hinter den Aussichten von Cian Uijtdebroeks (Movistar) noch ein Fragezeichen steht. Der 23-jährige Belgier gibt sein Comeback nach einer Ellbogenverletzung, den er sich bei der Tour de Valencia im Februar zugezogen hatte.
Das Rennen startet erneut in Rho, einem Vorort der lombardischen Metropole Mailand. Nach einer kurzen Neutralisierungsphase führt die Strecke auf flachem Terrain in Richtung Südwesten. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel erreichen die Fahrer den östlich von Turin gelegenen Stadtkurs, der zweimal absolviert werden muss. Nach 150 Kilometern wird der Anstieg zur Superga erstmals in Angriff genommen.
Das Streckenprofil des 106. Mailand-Turin | Foto: Veranstalter