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31.03.2026 | (rsn) - Zur Saison 2026 ist Dwars door Vlaanderen der Frauen in die World Tour aufgestiegen. Das Rennen führt über hügelige 128,8 Kilometer rund um Waregem und bietet den weiblichen Profis ebenfalls eine letzte Gelegenheit, sich für die Flandern-Rundfahrt am Ostersonntag den letzten Feinschliff zu holen.
RSN blickt auf die letzten zehn Austragungen des flämischen Frühjahrsklassikers zurück.
Auch wenn das Rennen noch keinen UCI-Status aufwiesen konnte, hatte es dennoch eine prominente Siegerin. Nach 101 Kilometern siegte die Niederländerin Amy Pieters (Wiggle High5) vor ihrer belgischen Teamkollegin Jolien D`Hoore (Wiggle High5) und der Britin Eileen Roe (Lares - Waowdeals).
Bei der UCI-Premiere in der Kategorie 1.1 gab es einen finnischen Sieg. Nach 114 Kilometern rund um Waregem siegte Lotta Henttala (Cervéo - Biglia) im Sprint einer kleinen Spitzengruppe vor der Australierin Gracie Elvin (Orica - Scott) und Lisa Brennauer (Canyon - SRAM). Mit Romy Kasper auf Platz sieben klandete noch eine zweite Deutsche in den Top Ten.
Im Jahr 2018 startete das Rennen in Tielt und ging nach 118 Kilometern in Waregem zu Ende. Dort konnten die Zuschauer einen niederländischen Dreifacherfolg bestaunen. Es siegte Ellen van Dijk (Sunweb) als Solistin mit 55 Sekunden Vorsprung auf die erste Verfolgerinnengruppe, die von Amy Pieters (Boels - Dolmans) und van Dijks Teamkollegin Floortje Mackaij ins Ziel geführt wurde.
Wie im Vorjahr konnte Ellen van Dijk (Trek - Segafredo) einen Solosieg erringen. Diesmal hatte die Niederländerin nach 106 Kilometern 32 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolgerinnen. Den Sprint um Platz zwei entschied die Italienerin Marta Bastianelli (Virtu Cycling) vor der Niederländerin Lucinda Brand (Sunweb) zu ihren Gunsten. Mit Liane Lippert (Sunweb) als Neunter konnte sich auch eine Deutsche in den Top Ten platzieren.
Nach 122 Kilometern rund um Waregem siegte Annemiek van Vleuten (Movistar) im Zweiersprint vor der Polin Kasia Niewiadoma (Canyon - SRAM) und trat so die Nachfolge ihrer Landsfrau Ellen van Dijk an. Den Sprint um Platz drei entschied die US-Amerikanerin Alexis Magnier (Canyon - SRAM) zu ihren Gunsten.
Nach den Triumphen der letzten Jahre gingen die Niederländerinnen diesmal leer aus. Stattdessen ging der Sieg nach 120 Kilometern an die Italienerin Chiara Consonni (Valcar - Travel & Service), die sich im Sprint einer größeren Gruppe vor der Belgierin Julie De Wilde (Plantur Pura) und der Schweizerin Elise Chabbey (Canyon - SRAM) durchsetzte.
Nach der Schmach des Vorjahres spielten die Niederländerinnen 2023 wieder die Hauptrolle. So setzte sich nach 115 Kilometern Demi Vollering (SD Worx) als Solistin durch. 38 Sekunden dahinter gewann die italienisches Titelverteidigerin Chiara Consonni (UAE Team ADQ) den Sprint um Platz zwei vor der Niederländerin Marianne Vos (Jumbo - Visma). Liane Lippert (Movistar) auf Platz acht war beste deutsche Starterin.
Bei der Austragung 2024 wurden die Niederländerinnen abermals ihrer Favoritinnenrolle gerecht. So setzte sich Marianne Vos (Visma - Lease a Bike) im Zweiersprint vor ihrer Landsfrau Shirin van Anrooij (Lidl - Trek) durch. Den Sprint der ersten Verfolgerinnengruppe um Platz drei entschied die Italienerin Letzia Paternoster (Liv - AlUla - Jayco) für sich.
Das Rennen musste im Finale aufgrund eines Verkehrsunfalls erst neutralisiert und schließlich verkürzt werden.
Die Austragung des Jahres 2025 stand ganz im Zeichen der Italienerinnen. Nach der Rekorddistanz von 128,5 Kilometern setzte sich Elisa Longo Borghini (UAE - Team ADQ) als Solistin durch. 29 Sekunden dahinter fuhr ihre Landsfrau Elisa Balsamo (Lidl - Trek) hinter der Belgierin Lotte Kopecky (SD Worx - Protime) als Dritte über den Zielstrich.
Aus deutscher Sicht wusste abermals Liane Lippert (Movistar) zu überzeugen. Diesmal reichte es für die Friedrichshafenerin zu Rang sechs.