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15.07.2026 | (rsn) – Nach dem ersten Ruhetag der Tour de France 2026 werden im Zentrum von Frankreich vor allem die Sprinter und Ausreißer um die Etappensiege kämpfen. Zum Ende der zweiten Woche kommt der Tour-Tross der deutschen Grenze am nächsten. Eine schwere Bergetappe in den Vogesen und eine Bergankunft südlich des Genfer Sees schließen den zweiten Teil der Frankreich-Rundfahrt ab.
Insgesamt stehen acht Bergetappen, davon fünf mit klassischen Bergankünften, sieben Flachetappen, 4 hügelige Abschnitte sowie zwei Zeitfahren (Einzel und Mannschaft) auf dem Programm der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.
RSN stellt alle 21 Etappen im Kurzporträt vor. Die Streckenprofile zu jedem Tagesabschnitt finden Sie auf unserer Tour-Sonderseite.Noch mehr Infos mit Streckenkarten und Detailprofilen zu den wichtigsten Anstiegen gibt es in unseren ausführlicheren Etappenvorschauen - einfach die entsprechenden Links anklicken.
Zweite Achterbahn im Zentralmassiv
Nach dem ersten Ruhetag kehren die Fahrer direkt wieder ins Zentralmassiv zurück. Das Finale der Etappe ist das Gleiche wie auf der 11. Etappe der Tour de France 2024. Es war das letzte Mal, dass Jonas Vingegaard Tadej Pogacar in einem direkten Duell besiegen konnte. Die letzten knapp 100 Kilometer geht es ständig über die kurzen, aber harten Rampen rund um den Puy Mary. Eine Ausreißergruppe hat hier eine echte Chance. Aber auch die GC-Favoriten dürften nach einer längeren Durststrecke wieder mit den Hufen scharren. Wer schwächelt nach dem Ruhetag?
Nach dem Doppelpack im Zentralmassiv führt eine Übergangsetappe nach Norden. Auf dem Weg von Vichy nach Nevers gibt es unterwegs kaum Hindernisse. Ein Massensprint scheint unausweichlich. Es ist der erste von zwei aufeinanderfolgenden Tagen, die im Kampf um das Grüne Trikot entscheidend sein könnten. Welche Sprinter sind auch in der zweiten Woche noch fit genug für den Sieg?
Eine weitere Übergangsetappe führt die Fahrer am nächsten Tag weiter in Richtung Vogesen. Der Start erfolgt auf der Formel-1-Strecke Circuit de Nevers Magny-Cours. Im Gegensatz zum Vortag ist das Profil etwas gewellter. Der letzte der kategorisierten Anstiege liegt 20 Kilometer vor dem Ziel. Da es jedoch die letzte Sprintchance für längere Zeit sein könnte, dürften die schnellen Männer noch einmal besonders hungrig sein. Oder rettet sich doch ein Ausreißer ins Ziel?
Am längsten Tag der Tour warten die Vogesen
Auf dem dreizehnten Tagesabschnitt steht die längste Etappe der Tour an. Die ersten 150 Kilometer sind praktisch flach. Anschließend geht es über die zwei kategorisierten Anstiege des Tages. Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel in Belfort ist der Gipfel des Ballon d’Alsace erreicht. Dort gab es 1905 die erste offizielle Bergwertung der Frankreich-Rundfahrt überhaupt. Wieder einmal heißt es: bergfeste Sprinter oder Ausreißer. Wer macht in der Punktewertung Boden gut?
Am darauffolgenden Tag steht die erste klassische Bergetappe seit langem an. In den Vogesen geht ständig bergauf und bergab. Nach vielen leichteren Etappen entbrennt wieder der Kampf um das Gesamtklassement. Auf der schweren Runde um Le Markstein kann sich niemand verstecken. Wie schlagen sich die deutschen Fahrer nahe der Grenze?
Wenn es hochgeht, dann richtig steil
Zum Abschluss der dritten Woche wartet eine klassische Bergankunft. Das Plateau de Solaison steht zum ersten Mal überhaupt bei im Programm der der Frankreich-Rundfahrt. Durch das östliche Jura führt die Strecke in einer Schleife um den Genfer See und die Stadt herum in die Savoyer Alpen. Anfang Juni gewann Isaac Del Toro die Bergankunft und damit die Gesamtwertung der Tour Auvergne-Rhône-Alpes. Wer klettert bei der Tour de France am besten?
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