Die 10. Etappe der Vuelta a Espana 2026

Kniffliges Finale in der Sierra de Alcaraz

Von Paul Grosch

Foto zu dem Text "Kniffliges Finale in der Sierra de Alcaraz"
| Foto: Cor Vos

01.09.2026  |  (rsn) – Nach dem ersten Ruhetag sollten auf der 10. Etappe der Vuelta a Espana 2026 die bergfesten Sprinter zum Zug kommen. Doch auch die Ausreißer haben auf dem welligen Profil durch die Ausläufer der Sierra de Alcaraz eine Chance. Gleichzeitig müssen die GC-Fahrer auf den ansteigenden letzten Kilometer ins Ziel in Elche de la Sierra aufpassen, im Kampf um Rot keine Zeit zu verlieren.

Der Startort Alcaraz liegt in der Sierra de la Alcaraz. Die gehört zur Beltischen Kordillere, einem 600 Kilometer langen Gebirgszug im Süden Spaniens, zu dem auch die Sierra de Nevada gehört. Das Etappenprofil ist die ganze Zeit über wellig. Bereits vom Start weg geht es unkategorisiert bergauf. Der knapp acht Kilometer lange Alto de Anya nach etwas mehr als 85 Kilometern ist mit einer Steigung von vier Prozent der wohl schwerste Anstieg des Tages.

Auf den nächsten 40 Kilometern zum Zwischensprint in Hellín sind deutlich leichter. Auf den 35 Kilometer wird es dann noch einmal schwerer. Einige kurze, aber steilere Anstiege und der kategorisierte Puerto de Socovos läuten das Finale ein. Eine technisch anspruchsvolle Abfahrt etwa sieben Kilometer vor dem Ziel führt in eine kurze Rampe. Nach einem kurzen Flachstück führen die letzten vier Kilometer bergauf ins Ziel.

Die Steigung beträgt hier 2,6 Prozent. Der Zielort Elche de la Sierra liegt inmitten der Berglandschaft der Sierra de Alcaraz. Die Fahrer erreichen die Ortschaft auf einer schmaleren Straße. Etwa 600 Meter vor dem Ziel biegt die Strecke auf eine breitere Straße ab. Ein Rechts- und Linksbogen führt auf die rund 250 Meter lange Zielgerade, die deutlich abflacht.

Die erste Etappenhälfte spricht eher aufgrund des hügeligen Profils für eine Ausreißergruppe. Doch danach haben die Sprinterteams noch eine Chance, wiederranzukommen. Im Finale warten dann einige kurze Rampen, die für die bergfesten Sprinter jedoch kein Problem darstellen sollten. Im Auf und Ab müssen auch die GC-Favoriten darauf achten, sich vorne im Feld zu positionieren. Sollte es zu einem Sprint des Hauptfelds kommen, werden die Teams versuchen, sich so spät wie möglich an die Spitze zu setzen.

Die Streckenkarte der 10. Etappe | Foto: ASO

Die 10. Etappe der Vuelta a España kompakt:

Alcaraz – Elche de la Sierra, 184,7 km, 2720 Höhenmeter

Startzeit: 13:00

Startzeit: 17:30

Sprintwertung:
Hellín (Kilometer 125)

Bergwertungen:
Puerto del Peralejo (Kat. 3, Kilometer 47,6)
Puerto de Ayna (Kat. 3, Kilometer 86,3)
Puerto de Socovos (Kat. 3, Kilometer 163,2)

Das Streckenprofil der 10. Etappe | Foto: ASO

Die letzten Kilometer auf der Detailkarte | Foto: ASO

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