Die 14. Etappe der Vuelta a Espana 2026

Zur Sierra de la Pandera wird es richtig steil

Von Paul Grosch

Foto zu dem Text "Zur Sierra de la Pandera wird es richtig steil"
| Foto: Cor Vos

04.09.2026  |  (rsn) – Die 14. Etappe der Vuelta a Espana endet mit einer Bergankunft in der Sierra de la Pandera. Der steile Anstieg war zuletzt 2022 Teil der Spanien-Rundfahrt. Damals gewann Richard Carapaz, während der spätere Gesamtsieger Remco Evenepoel etwas Zeit auf seine Konkurrenten verlor. Im Jahr 2026 ist die Etappe mit ihren 4170 Höhenmetern sogar noch schwerer. Der  Schlussanstieg endet an einem Aussichtspunkt auf 1.820 Metern an einer ehemaligen militärischen Radaranlage, der Ausblicke bis in die Sierra Nevada ermöglicht.

Der Start erfolgt etwas außerhalb von Jaén. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz befindet sich im Tal des Flusses Guadalquivir, nördlich des Berges La Pandera, wo sich das Ziel befindet. Die ersten etwa 80 Kilometer verlaufen östlich von Jaén über einige Wellen, nahe am Naturpark Sierra Mágina. Ist die Stadt wieder erreicht, biegt die Strecke in Richtung Süden ab.

Der Puerto de Los Villares war in der Vergangenheit oft der Anstieg direkt vor der Sierra de la Pandera. In diesem Jahr müssen die Fahrer jedoch zuerst noch eine Schleife über Castillo de Locubín nehmen, wo auch der Zwischensprint ausgetragen wird. Über den Puerto de Locubín, an dem Bonussekunden vergeben werden, erreichen sie Valdepenas de Jaén. Von hier führt die Strecke auf die Muro de Valdepenas de Jaén. Die 600 Meter lange Rampe ist über zehn Prozent steil. Die Positionierung auf der engen Straße ist entscheidend.

Nach einer kurzen Abfahrt beginnt direkt der Schlussanstieg. Auf fast zwölf Kilometern beträgt die Steigung im Schnitt 7,5 Prozent. Fünf Kilometer vor dem Ziel beginnt der steilste Abschnitt des Anstiegs. Die folgenden vier Kilometer sind über zehn Prozent steil. Einen Kilometer vor dem Ziel folgt eine kurze, technische Abfahrt, bevor es flach ins Ziel geht. Dieses liegt direkt an einer alten US-Radarstation aus der Zeit des Kalten Krieges. Der Gipfel La Pandera liegt unweit davon und ist nur 50 Meter höher.

Am Schlussanstieg lassen sich die für die Vuelta typischen längeren, steilen Rampen finden. Wegen der hohen Steigungsgrade sind auch größere Zeitabstände möglich. 

Die 14. Etappe der Vuelta a España kompakt:

Jaén – Sierra de la Pandera, 154,5 km, 4170 Höhenmeter

Startzeit: 13:33

Zielzeit: 17:31

Sprintwertung:
Castillo de Locubín (Kilometer 123,6)

Bergwertungen:
Puerto de Los Villares (Kat. 2, Kilometer 93,0)
Puerto de Locubín (Kat. 2, Kilometer 133,2)
Sierra de la Pandera (Kat. 1, Kilometer 154,5)

Das Streckenprofil der 14. Etappe | Foto: ASO

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