Die Stimmen zur 12. Etappe der Vuelta a Espana

Mas: “Diese 27 Sekunden sind sehr wichtig“

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Enric Mas (Movistar) auf der 12. Vuelta-Etappe | Foto: Cor Vos

03.09.2026  |  (rsn) – Enric Mas (Movistar) hat auf der schweren 12. Etappe der 81. Vuelta a Espana (2.UWT) nicht nur souverän sein Rotes Trikot behauptet, sondern seinen Vorsprung gegenüber seinen schärfsten Verfolgern Primoz Roglic (Red Bull – Bora – hansgrohe) und Felix Gall (Decathlon – CMA CGM) ausbauen können.

Den Etappensieg holte sich mit einem starken Auftritt Grand-Tour-Debütant Jakob Omrzel (Bahrain Victorious), der sich aus der ursprüngliche 30-köpfigen Spitzengruppe heraus souverän durchsetzte und im Gesamtklassement auf Rang sechs vorrückte

In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.

Die Stimmen zu 12. Etappe der Vuelta a Espana:

Jakob Omrzel (Bahrain Victorious / Sieger / Ziel-Interview): “Ich bin nicht überrascht, denn ich weiß, wie hart ich hierfür gearbeitet habe. Ich wusste, dass dieser Tag früher oder später kommen würde. Aber ganz sicher habe ich nicht erwartet, dass es schon bei meiner ersten Grand Tour soweit sein würde. Ich kann noch immer nicht glauben, was mit gelungen ist.“

Felix Gall (Decathlon – CMA CGM / 7. Platz / Eurosport):“Er (Mas) ist im perfekten Moment gefahren. Er fährt auf einem sehr hohen Level seit Beginn an. Es scheint so, als ob er das Rote Trikot sehr gut managen kann, auch was den mentalen Aspekt angeht. Er macht einen richtig guten Job.“

Santiago Buitrago (Bahrain Victorious / 3. Platz und Gepunktetes Trikot / lavuelta.es): “Der heutige Tag war perfekt für uns: der Etappensieg und dazu noch weitere Punkte – besser hätte es nicht laufen können. Ich freue mich riesig für Jakob (Omrzel), er hat es sich absolut verdient. Er ist 20 Jahre alt und ein großes Talent. Ich persönlich hatte zwar einen kleinen Zweikampf mit Wout (van Aert) um die ersten Bergpunkte, aber das ist in Ordnung. Heute habe ich mir einen kleinen Vorteil verschafft.“

Luke Tuckwell (Red Bull – Bora – Hansgrohe / 15. Platz / Eurosport): “Die vergangenen elf Tage waren sehr schwierig für mich. Ich war nicht einmal in der Nähe der Leistung, die ich draufhabe. Ich hatte noch dazu einen Sturz auf der 8. Etappe. Ich habe die letzten paar Tage sehr mit meinem Knie gekämpft, aber heute habe ich das Ruder herumgerissen. Auf dem Papier war es nicht so vorgesehen, dass ich in die Gruppe gehe, aber wenn sie groß genug ist, wäre es nicht schlecht, einen dort zu haben. Meine Beine waren sehr gut und ich wusste, dass ich in der Gruppe heute nützlich sein könnte. Primoz (Roglic) endlich, spät in einem Finale helfen zu können, ist etwas, auf das ich wirklich stolz sein kann.“

  Enric Mas (Movistar / 6. Platz und Rotes Trikot / lavuelta.es): “Diese 27 Sekunden (Vorsprung auf Felix Gall und Primoz Roglic, d. Red. )sind sehr wichtig für die nächste Woche, darauf können wir stolz sein. Ich war zuversichtlich (vor meiner Attacke, d. Red. ); am Ende war der Anstieg dann doch zu lang, aber das ist in Ordnung, ich habe es genossen. Vor fünf Jahren sind wir die Strecke in umgekehrter Richtung gefahren, und da hatte ich schon ein gutes Gefühl. Wir haben im Winter auch zwei Trainingslager mit dem Team hier absolviert – das war damals richtig hart, aber diesmal habe ich es etwas mehr genossen!“

Wout van Aert (Visma – Lease a Bike / Grünes Trikot / lavuelta.es): “Es war ein guter Tag. Ich war Teil einer sehr großen Ausreißergruppe; das war eine kraftsparende Möglichkeit, Punkte beim Zwischensprint zu holen, und ich konnte auch einige Zähler für das Bergtrikot sammeln. Ich glaube, meine Form entwickelt sich gerade sehr gut. Oft fühle ich mich besser, wenn im Hauptfeld die Müdigkeit einsetzt, und bisher ist das Gefühl ähnlich – hoffentlich können wir so weitermachen.“

Oscar Onley (Netcompany - Ineos / 12. Platz und Weißes Trikot / Eurosport): “Ich weiß gar nicht, was (bei dem Sturz, d. Red.) passiert ist. Im einen Moment war ich auf dem Rad und im nächsten lag ich auf dem Boden. Ich glaube, dass die Straßen hier ziemlich rutschig sind. Körperlich fühlte ich mich okay, aber ich konnte heute irgendwie nicht alles geben. Ich musste mein eigenes Tempo fahren. Als ich zu Jack (Haig) kam, hat er einen wirklich guten Job gemacht, mir etwas Zeit gerettet und dafür gesorgt, dass ich mich im flacheren Teil des Anstieges etwas erholen konnte.“

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