Aus Olympiaaufgebot gestrichen

Camenzind gesteht EPO-Doping

Von Matthias Seng

09.08.2004  |  Ein weiterer bekannter Radprofi ist den Dopingfahndern ins Netz gegangen. Der Schweizer Oscar Camenzind (Phonak Hearing Systems) ist positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden. Der Schweizer Radsport-Verband hat den ehemaligen Straßenrad-Weltmeister von 1998 daraufhin aus dem Olympia-Aufgebot des Landes gestrichen und prüft derzeit, ob ein Ersatzfahrer nominiert werden soll. Camenzinds Rennstall Phonak hat den 33-Jährigen nach Bekanntgabe des Ergebnisses sofort freigestellt. Camenzind hat sein Vergehen gestanden und auf eine B-Probe verzichtet. "Das Team hat mit diesem Vorfall nichts zu tun", erklärte der Schweizer, dessen größte Erfolge neben dem Weltmeistertitel der Gesamtsieg bei der Tour de Suisse im Jahr 2000 und der Sieg beim Radklassiker Lüttich-bastogne-Lüttich im Jahr darauf gewesen ist.

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