Doping-Affäre

Brandt darf wieder fahren

Von Matthias Seng

26.08.2004  |  Der Belgier Christophe Brandt ist von der Disziplinarkommission des belgischen Radsportverbandes vom Vorwurf des Dopings freigesprochen worden. Brandt war bei der Tour de France bei einer Dopungkontrolle positiv auf Methadon getest worden, worauf er von der Tour ausgeschlossen und von seinem Team Lotto-Domo entlassen worden war. Brandt, so die Kommission in ihrem Untersuchungsergebnis, habe die verbotene Substanz nicht absichtlich zu sich genommen. Vielmehr sei in einem der - legalen - Nahrungsergänzungsmittel, die Brandt zu sich genommen hat, Methadon nachgewiesen worden. Methadon ist ein Narkotikum, das unter anderem bei zur Behandlung Heroinabhängiger eingesetzt wird. Bisher war es als Dopingsubstanz im Radsport noch nicht bekannt.

In Konsequenz des Untersuchungsergebnisses wird der belgische Rdasportverband von der obligatorischen zwei-Jahres-Sperre für den 27jährigen absehen. Brandt zeigte sich erleichtert und hofft, bald wieder von einem Rennstall verpflichtet zu werden.

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