T-Mobile-Kapitän sieht sich als Opfer

Ullrich: Ich werde weiter kämpfen

30.06.2006  |  (Ra) - Jan Ullrich hat sich am Nachmittag vor dem T-Mobile-Mannschaftshotel in Blaseheim erstmals öffentlich zu seinem Tourausschluss geäußert. „Ich bin total geschockt, weil ich nach wie vor nichts mit der Sache zu tun habe“, sagte der suspendierte T-Mobile-Kapitän nach stundenlangen Beratungen mit seinem Manager Wolfgang Strohband . „Ich bin ein Opfer. Ich habe mich in diesem Jahr vorbereitet wie noch nie und bin mit einer Bombenform hierher gekommen. Ich kann es nicht fassen und ich könnte heulen, dass ich nach Hause fahren muss.“

Das ganze Team sei deprimiert, so Ullrich in seiner kurzen Stellungnahme, es hätte auch schon in Erwägung gezogen, nicht zu starten. „Ich habe aber gesagt: Jetzt erst recht. Sie sollen für mich kämpfen.“

Ullrich weiter: „Das ist das Schlimmste, was mir in meiner Karriere bisher passiert ist. Ich bin absolut unter Schock und werde jetzt ein paar Tage Ruhe brauchen und dann zusammen mit meinem Anwalt versuchen meine Unschuld zu beweisen.“

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Tro-Bro Léon (1.1, FRA)
  • Giro del Belvedere (1.2U, ITA)
  • Tour of the Alps (2.HC, ITA)