Keine Entscheidung vor Mitte 2007?

Spanisches Gericht sperrt die Unterlagen

Von Christoph Adamietz

08.10.2006  |  So langsam wird der spanische Dopingskandal zur Farce. Da sich das für die Operacion Puerto verantwortliche madrilenische Gericht weigert, die Unterlagen an den spanischen Radsportverband RFEC weiter zu leiten, muss man davon ausgehen, dass endgültige Urteile erst Mitte nächsten Jahres gefällt werden können.

Das madrilenische Gericht ließ dem spanischen Radsportverband einen offiziellen Brief zukommen, in dem man mitteilte, dass der Verband die Gerichtsunterlagen nicht benutzen darf um ein Verfahren gegen die verdächtigten Fahrer einzuleiten. Die spanische Radsportvereinigung darf nun also erst in Aktion treten, wenn die spanische Justiz genau festgestellt hat, was in der Operacion Puerto passiert ist.

Die Gerichtsverhandlung in Spanien ist nun im Gange. Bis der Fall jedoch abgeschlossen sein wird, kann es Juni 2007 werden. So muss der RFEC warten, bis der Prozess abgeschlossen ist, ehe man selbst mit einem eigenen Verfahren und Bestrafungen beginnen kann.

Auch die UCI wird vom verantwortlichen Richter Carmelo Jimenez Segado außen vor gelassen und bekommt kein Mitspracherecht.

Quelle: cyclingnews.com

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