Fünf Fragen an deutsche Tour-Starter

Enrico Poitschke: Meinem Kapitän Erik Zabel helfen

05.07.2007  |  (Ra) – Rund 20 deutsche Profis werden am 7. Juli in London beim Prolog der 94. Tour de France am Start stehen. Radsport aktiv befragte sie nach ihrer Vorbereitung, ihrer Form und nach ihren Zielen beim größten Radrennen der Welt. Heute: Enrico Poitschke (Milram), der im Alter von 37 Jahren seine erste Tour de France bestreiten wird.

Wie lief die Vorbereitung zur Tour de France?

Poitschke: Die Vorbereitung lief sehr gut bei mir. Für mich war es positiv, dass ich die schweren Klassiker in Belgien in diesem Jahr nicht zu fahren brauchte. Gerade als Helfer lässt man dort so viel Substanz, dass es schwer ist, sich noch einmal für die Tour de France in Form zu bringen.

Sind Sie mit Ihrer Form zufrieden?

Poitschke: Ich habe hart trainiert und es ist bisher alles sehr gut gelaufen für mich. Jetzt bin ich froh, dass ich nominiert bin, und denke, dass ich gut in Form bin.

Mit welchen persönlichen Zielen treten Sie an?

Poitschke: Das wichtigste Ziel für mich ist, meinem Kapitän Erik Zabel zu helfen. Und wenn der am Ende eine Etappe gewinnt, ist das für mich genauso wichtig, wie wenn ich ganz vorn wäre.

Wer ist Ihr Tour-Favorit?

Poitschke: Ich weiß ja nicht, wer alles fährt. Aber wenn alle starten, ist Winokurow mein Favorit.

Was wünschen Sie sich für die Tour 2007?

Poitschke: Ich möchte einfach die Atmosphäre dort genießen. Und wenn irgendwann auf dem Weg nach Paris ein Etappensieg für uns herausspringt, freue ich mich, den Sieg mit der Mannschaft erarbeitet zu haben und diesen dann gemeinsam zu feiern.

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