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10.08.2007 | Das war heute eine schöne, wenn auch verregnete Auftaktetappe - nicht zu schwer, nicht zu leicht, wie geschaffen für die Sprinter. Zum Glück hat es keine schlimmeren Stürze gegeben. Während der letzten eineinhalb, zwei Rennstunden hat es nicht mehr geregnet. So waren die letzten 60,70 km recht gut zu fahren. Wir waren natürlich voll auf Robert Förster ausgerichtet gefahren und wie man am Ergebnis sieht, ist unsere Taktik auch voll aufgegangen.
Nach 30 km sind drei Mann weggegangen, die keine Gefahr für die Klassementfahrer darstellten, weshalb diese dann auch einen sehr kontrollierten, völlig unkritischen Renntag verlebt haben. Meine Aufgabe war es, auf den letzten 20, 25 km auf „Frösi“ aufzupassen, ihn immer wieder nach vorn zu bringen, damit er Kraft sparen konnte und wir das Sturzrisiko minimieren konnten. Zwei Kilometer vor dem Ziel hatte ich dann meine Aufgabe erfüllt. Frösis letzter Helfer war Markus Zberg. Im hektischen Finale hat die Zusammenarbeit zwischen den beiden zwar nicht optimal geklappt, aber Frösi hat es dann ja allein gerichtet.
Hervorheben muss ich meinen jungen Teamkollegen Tom Stamsnijder, der die Verfolgung der Ausreißer initiiert hat und so 120,130km von vorn gefahren ist. Hut ab vor seiner Leistung!
Schon gleich zum Auftakt hat man gemerkt, wie gut die Deutschland Tour organisiert ist – besonders, was die Dopingkontrollen anbelangt. Im Ziel wurden die für die Dopingkontrollen vorgesehenen Fahrern – bei uns waren das Markus Zberg (gelost) und Robert Förster als Tagessieger – schon von „Guides“ erwartet, die sie dann zur Dopingkontrolle begleiteteten.
Weil die Teams noch rund 180km Transfer vor sich haben, wurde die Etappe heute schon früher gestartet und war dementsprechend zeitig beendet. Am Nachmittag ging’s dann nach Karlsruhe in unser Hotel. In der Nähe von Karlsruhe findet am Samstag das Teamzeitfahren statt. Wir als Team des Gelben Trikots werden als letzte auf die Strecke gehen.
Ich habe übrigens zum ersten Mal in meiner Profilaufbahn die Startnummer 13. Ich hoffe, dass sie mir kein Unglück bringt. Stürze und Verletzungen hatte ich schon genug in diesem Jahr. Zumindest heute hat uns die ominöse „13“ aber Glück gebracht.
Verletzungsbedingt musste Sebastian Lang (Gerolsteiner) auf die Tour de France verzichten. Rechtzeitig zur Deutschland-Tour ist der Zeitfahrspezialist jedoch wieder fit geworden. Für Radsport aktiv führt der 27-jährige Thüringer während der nationalen Rundfahrt Tagebuch.
Heute hat es sich bewahrheitet: Die Nummer 13 bringt kein Glück! Nach wenigen Metern des Zeitfahrens bin ich in der zweiten Kurve schwer gestürzt. Dabei hatte ich in der Vorbereitung auf das Rennen
Nach der heutigen Etappe fühle ich mich schlapp. Ich habe vor allem gegen Ende hin zu wenig gegessen und getrunken, und das hatte einen Grund: Auf den letzten, gefährlichen und hektischen 25km hatte
Das Wetter scheint bei dieser Deutschland Tour auf unserer Seite zu sein. Auch heute war es wieder trocken und nicht zu kalt und nicht zu warm. Da macht das Fahren gleich mehr Spaß – auch wenn es h
Das war vom Profil her die schwerste Etappe dieser Deutschland Tour, 180 km über schweres Terrain durch den nördlichen Schwarzwald. Die Etappe zum Rettenbachferne wird zwar als Königsetappe der di
Heute war es für das ganze Team ein sehr stressiger, am Ende aber erfolgreicher Tag. Wir sind zeitig aufgestanden, nach dem Frühstück haben wir gegen 9 Uhr 30 unser Hotel in Karlsruhe verlassen und
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