Nach Sturz am Riedbergpass

"Mumie" Glomser will nur durchkommen

14.08.2007  |  (Ra) - Der in der Abfahrt vom Riedbergpass schwer gestürzte Österreicher Gerrit Glomser ist mit diversen Blessuren am Dienstag zur Königsetappe der Deutschland-Tour, die von Sonthofen über 157,7 km auf den Rettenbachferner (2.640 m) in Tirol führt, angetreten. Der Verdacht auf Bruch des rechten Handgelenks bestätigte sich zwar nicht, aber eine Rippe ist angeknackst. Zudem hat sich der Kapitän des österreichischen Volksbank-Teams Abschürfungen und. Prellungen im Schulter-, Becken- und Kniebereich zugezogen.

"Es ist wirklich scheiße gelaufen. Dabei fühlte mich gut und war im Kopf richtig stark. Als Rigoberto Uran stürzte, konnte ich gerade noch aussteuern, in der nächsten Kurve war dann ich dran: mit voller Wucht auf einen Felsen", schilderte Glomser seinen Sturz. "Jetzt kann ich nur abwarten und hoffen, dass ich am Rettenbachferner innerhalb der Karenzzeit bleibe. Das wird schwer genug, weil ich den Lenker kaum halten kann", erklärt der 32-jährige Salzburger.

"Ich bin froh, dass er noch unter uns ist. Am Unfallort dachte ich noch, es wäre vorbei", so Teamchef Thomas Kofler. "Doch Gerrit ist ein großer Kämpfer - er sieht zwar aus wie eine Mumie, ist von oben bis unten bandagiert und hat große Schmerzen, die ihm das Radfahren zur Hölle machen, aber er wird sich durchbeißen. Zumindest wird er es probieren."

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