Experte warnt vor hohen Smog-Werten in Peking

Gesundheitliche Schäden für Sportler erwartet

Die Radrennstrecke führt in Peking an historischen Gebäuden vorbei.

Die deutschen Rennradfahrer posieren für ein Foto.

Die deutschen Rennradfahrer passieren einen Polizisten.

Hanka Kupfernagel (hinten) und Bert Grabsch fahren an stramm stehenden Polizisten vorbei.

Judith Arndt (l) und Trixi Worrack waren nicht von der Doping-Kontrolle betroffen.

"> Foto zu dem Text "Gesundheitliche Schäden für Sportler erwartet"

Die deutschen Radsportler fahren die Olympiastrecke ab.

Die Radrennstrecke führt in Peking an historischen Gebäuden vorbei.

Die deutschen Rennradfahrer posieren für ein Foto.

Die deutschen Rennradfahrer passieren einen Polizisten.

Hanka Kupfernagel (hinten) und Bert Grabsch fahren an stramm stehenden Polizisten vorbei.

Judith Arndt (l) und Trixi Worrack waren nicht von der Doping-Kontrolle betroffen.

05.08.2008  |  (rsn) - Bereits nach der Vergabe der Sommerolympiade an Peking gab es wilde Spekulationen ob der Smog-Level der Stadt rechtzeitig zum Beginn der Spiele auf einen akzeptablen Wert zurückgehen würde. Knapp eine Woche vor Start der Wettkämpfe scheinen die Werte für die Welt-Gesundheits-Organisation akzeptabel zu sein. Aber welche Auswirkungen wird der Smog auf die Sportler haben?

Professor Frank Kelly, ein Fachmann, sagte gegenüber Sky News Online, dass man bei den Spielen keine neuen Weltrekorde erwarten solle, so lange die Smog-Werte so hoch wie zur Zeit seien.

“Die Sportler atmen zehn Mal so viel Luft ein wie die Zuschauer”, so Kelly. „Durch den Smog wird bei den Athleten nicht so viel Luft in die Lungen gelangen, was sich auf die Leistungen auswirken wird. Bei einigen Sportlern wird dies sogar Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben“, kündigte der Spezialist an. „Die Sportler bringen ihre Körper bis ans Limit. Luftverschmutzung wird deshalb ernsthafte Folgen für sie haben.“ Deshalb, so wird berichtet, sollen bereits mehrere Sportler angefragt haben, ob sie während der Spiele Asthma-Sprays benutzen dürfen.

China hat fast 18 Millionen Pfund ausgegeben, um die Stadt sauberer zu machen und die Verschmutzung zu reduzieren. Seit dem 20. Juli wurde die Anzahl der Autos, die auf den Straßen von Peking fahren dürfen, halbiert. Mehrere Fabriken wurden geschlossen. Um gegen den Smog anzukämpfen, überlegen sich mehrere Länder, der Eröffnungsfeier fernzubleiben und so spät wie möglich nach China zu fliegen. „Es gibt keine Möglichkeit, sich an dreckige Luft zu gewöhnen“, sagte Heiko Salzwedel, Nationaltrainer in Dänemark.

Die Fahrer, die am Samstag beim Straßenrennen an den Start gehen, müssen möglicherweise ihre Strategie aufgrund der hohen Verschmutzung ändern. Der Smog-Level kann nämlich, ähnlich wie bei Rennen in großer Höhe, die Fahrer in eine Sauerstoffschuld bringen, wenn sie das Tempo anziehen oder attackieren. Das einzige womit sich die Fahrer ein wenig trösten können: Die Bedingungen werden für alle gleich sein.

Quelle: cyclingnews.com

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