Nach Platz drei im D-Tour-Prolog

Ciolek: Im ersten Moment war ich enttäuscht

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Gerald Ciolek (Columbia) im Prolog der Deutschland Tour 2008

Foto: ROTH

30.08.2008  |  (rsn) – Viel hat nicht gefehlt und Gerald Ciolek (Columbia) hätte schon beim Prolog der Deutschland Tour seine Siegesserie aus dem Vorjahr fortgesetzt. Damals hatte der schnelle Pulheimer gleich drei Etappen gewonnen, war zusammen mit Gesamtsieger Jens Voigt (CSC-Saxo-Bank) erfolgreichster Starter gewesen. Am Freitag waren auf dem 3,6km langen Parcours durch Kitzbühel nur der Australier Brett Lancaster (Milram) und der Schwede Gustav Erik Larsson (CSC-Saxo Bank) schneller als Ciolek, der am Ende der Saison wohl sein Columbia-Team verlassen und zum Dortmunder Milram-Rennstall wechseln wird. Rund zwei Sekunden fehlten dem U23-Weltmeister von 2006 zum Gelben Trikot.

„Vor dem Prolog war ich mir schon bewusst, dass dieser kurze und kurvenreiche Kurs mir entgegen kommt und hatte deshalb das Ziel vorne mitzufahren. Dass es jetzt wirklich geklappt hat, ist natürlich eine schöne Sache", kommentiert der 21-Jährige seinen Auftritt auf seiner Website. „Erst als ich auf die Zielgerade gekommen bin, habe ich gehört, dass es zur Bestzeit reichen könnte. Als ich dann über die Linie bin und auf der Anzeigetafel die 2 stand, war ich im ersten Moment natürlich enttäuscht. Aber das war schnell verflogen..."

Auf der Königsetappe am Samstag hinauf nach Hochfügen heißt es für Ciolek dagegen nur ankommen. Dafür zählt er an den folgenden Tagen zu den großen Favoriten, falls es zum Massensprint kommen sollte – auch wenn er sich zurückhaltend zeigt: „Ich muss erst mal schauen, wie nach der langen Rennpause die Form ist."

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