Milram-Sprinter wieder im Pech

Zabel: Ehrung am Morgen, Plattfuß am Abend

Foto zu dem Text "Zabel: Ehrung am Morgen, Plattfuß am Abend"

Erik Zabel (Milram)

Foto: ROTH

17.09.2008  |  (rsn) - Am Morgen der 17 Etappe der Vuelta a Espana war Erik Zabel (Milram) von Vuelta-Direktor Abraham Olano noch mit einem Spezialpreis für seine Teilnahme an allen drei großen Landesrundfahrten im Jahr 2008 ausgezeichnet worden. Am Nachmittag verhinderte ein Plattfuß im Finale den erfolgreichen Abschluss seines Tageswerks. Zuvor hatte schon eine Tempoverschärfung im letzten kleineren Anstieg des Tages in Verbindung mit starkem Seitenwind dafür gesorgt, dass sich Zabel plötzlich im zweiten Teil des Feldes wieder fand. Neun Kilometer vor dem Ziel war der Zusammenschluss aber wieder hergestellt.

Kurz darauf musste der Milram-Kapitän wegen Defekt sein Rad wechseln und hatte danach keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Zwar brachte der Italiener Fabio Sabatini den 38-jährigen Sprinter zwei Kilometer vor dem Ziel wieder ins Feld zurück, aber wegen des hohen Tempos kam der Milram-Kapitän nicht mehr nach vorn.

Damit setzte sich die Pechsträhne für den Unnaer fort. Am Vortag hatte er eine falsche Ausfahrt aus einem Kreisverkehr erwischt, sich mit einigen anderen Fahrern kurzzeitig hinter der Absperrung wiedergefunden und in der Sprintvorbereitung wichtige Plätze eingebüßt.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine