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07.12.2008 | (rsn) - Seine bisher stärkste Saison im Rabobank-Trikot lieferte der Niederländer Joost Posthuma ab. Dem 27-Jährigen gelangen drei Saisonerfolge, darunter zwei Gesamtsiege bei Rundfahrten.
Seine erste Spitzenplatzierung gelang Posthuma allerdings erst Ende März, als er bei Dwars door Vlaanderen (Kat. 1.1) den neunten Platz belegte. Danach glänzte der Zeitfahrspezialist bei den Drei Tagen von De Panne (Kat. 2.HC) und feierte dort im abschließenden Kampf gegen die Uhr nicht nur seinen ersten Saisonsieg, sondern gewann auch die Gesamtwertung der dreitägigen Rundfahrt.
Danach war jedoch knapp zwei Monate lang nichts mehr von Posthuma zu sehen. Erst bei der Luxemburg-Rundfahrt (Kat. 2.HC) Anfang Juni machte er wieder auf sich aufmerksam - und wie. Am vierten Tag der Rundfahrt übernahm der Rabobank-Profi mit einem zweiten Platz die Gesamtführung und ließ sich die auch nicht mehr nehmen. "Ich hatte mir viel vorgenommen, dass aber gleich der Gesamtsieg dabei herausspringen würde, damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ein super Gefühl", schrieb Posthuma auf seiner Website zu seinem zweiten Rundfahrtsieg der Saison. "Gemeinsam mit meinem Sieg bei De Panne ist dies für mich eine Bestätigung, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe."
Dank seiner beiden Triumphe schaffte Posthuma den Sprung ins Tour-Aufgebot von Rabobank und lieferte in Frankreich Helferdienste für die Kapitäne Denis Mentschow und Oscar Freire. Eigene Akzente konnte er aber nicht setzen. Das gelang dem Niederländer erst wieder Ende August, als er bei der Eneco-Tour dank seiner konstanten Fahrweise Sechster wurde. Vier Tage später stellte er seine gute Form mit Rang zwei bei den niederländischen Zeitfahrmeisterschaften unter Beweis. Auf die WM musste er wegen einer Knieverletzung verzichten.
Auch in der kommenden Saison wird Joost Posthuma für Rabobank an den Start gehen. Bei kleineren Rundfahrt mit oder ohne Zeitfahren wird er wieder Akzente setzen können und sich und seinem Team die eine oder andere Spitzenplatzierung bescheren.
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