Cancellara macht großen Sprung nach vorne

Valverde behauptet Führung in der Weltrangliste

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Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne)

Foto: ROTH

22.06.2009  |  (rsn) – Der in Italien wegen Dopings gesperrte Spanier Alejandro Valverde (Caisse d’Epargne) führt auch nach der Tour de Suisse die Weltrangliste des Internationalen Radsportverbandes UCI an. Der 29-jährige Valverde, der trotz seiner erwiesenen Verbindungen zum Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes nach wie vor internationale Rennen bestreiten darf und zuletzt in Frankreich das Criterium Dauphiné Libéré gewann, hat 293 Punkte auf seinem Konto und damit 32 mehr als sein Landsmann Alberto Contador (Astana). Auf Platz drei folgt der russische Girosieger Denis Mentschow (Rabobank/218). Alle Drei waren in der Schweiz nicht im Einsatz.

Heinrich Haussler (Cervélo TestTeam) konnte bei der Tour-Generalprobe keine weiteren Weltcuppunkte sammeln und fiel in der Gesamtwertung um einen Platz auf Rang sieben zurück. Der 25 Jahre alte Freiburger ist aber nach wie vor bester deutscher Fahrer vor Andreas Klöden (Astana/138)), der sich um 25 Plätze auf Position 20 verbesserte. Bester Luxemburger ist Andy Schleck (Saxo Bank/162) auf Rang 15, bester Schweizer auf Platz 28 Fabian Cancellara (Saxo Bank), der alle seine 118 Punkte im Verlauf der Tour de Suisse sammelte, die er souverän gewann. Der Schweiz-Gesamtzweite Tony Martin (Columbia-Highroad) machte 48 Plätze gut und folgt mit 115 Punkten auf Rang 30.

Die Teamwertung führt weiter Valverdes Caisse d’Epargne –Team mit jetzt 680 Zählern an. Vom fünften auf den zweiten Platz verbesserte sich Columbia-Highroad/614), das Cervélo TestTeam (611) verlor einen Platz und ist jetzt Dritter. Das deutsche Team Milram belegt mit 49 Zählern unverändert Position 20.

In der Nationenwertung behauptete Spanien mit 1005 Punkten seine Führungsposition vor Italien (893) und Australien (704). Deutschland verbesserte sich mit 537 Punkten auf Rang vier, Luxemburg (267) belegt Position neun, gefolgt von der Schweiz (223), die einen Sprung von Platz 17 auf Rang zehn machte. Österreich rückte um zwei Positionen vor und nimmt jetzt mit 12 Zählern Rang 27 ein.

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