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10.07.2009 | (rsn) - Brice Feillu (Agritubel) ist wunschlos glücklich; Rinaldo Nocentini (Ag2r) ist froh über das "Trostpflaster" Gelbes Trikot; und Alberto Contador (Astana) hat keine Lust mehr, über die Kapitänsfrage in seinem Team zu sprechen. Stimmen zur 7. Etappe:
Brice Feillu (Agritubel/ Etappensieger und Bergtrikot): Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin Neo-Profi und hatte das große Glück, schon für die Tour nominiert zu werden. Und jetzt gewinne ich die erste Bergetappe der Tour. Was will man mehr? Vom Bergtrikot habe ich schon immer geträumt und jetzt trage ich es. Ob und wie wir es verteidigen werden, das weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall wird mir der heutige Tag helfen, für 2010 ein neues Team zu finden, da sich ja Agritubel als Sponsor zum Jahresende zurückziehen wird.
Rinaldo Nocentini (Ag2r/Gelbes Trikot): Von so einem Tag wie heute träumt jeder Radprofi. Ich bin sehr froh, das Gelbe Trikot erobert zu haben. Ich wollte eigentlich die Etappe gewinnen, aber das Leadertrikot ist ein guter Trost. Ich habe ein gutes Team und ich fühle mich gut. Wir werden versuchen, das Trikot so lange wie möglich zu verteidigen.
Alberto Contador (Astana/Gesamtzweiter): Die heutige Etappe war taktisch geprägt und mein Team hat einen klasse Job gemacht. Wir wollen das Gelbe Trikot noch nicht so früh in der Tour haben. Es ging nur darum, meine Ausgangsposition gegenüber der Konkurrenz zu verbessern. So langsam habe ich keine Lust mehr über die Kapitänsfrage bei Astana zu sprechen. Lassen wir uns einfach sehen, was die nächsten Tage bringen.
Linus Gerdemann (Milram): "Ich habe mich heute gut gefühlt und hatte auch gute Beine. Bis zum Angriff von Cadel Evans lag ich sehr gut im Rennen. Die Tempoverschärfung durch die Attacke konnte ich nicht mitgehen, da solche Rhythmuswechsel nicht mein Ding sind. Ich bin dann weiter mein Tempo gefahren und habe im Endeffekt auch nicht viel Zeit verloren.“
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