Murcia-Rundfahrt: NetApp-Youngster wird Fünfter

Schorn: „Das hat super gepasst"

Foto zu dem Text "Schorn: „Das hat super gepasst

Daniel Schorn (NetApp) bei der Mallorca Challenge

Foto: ROTH

04.03.2010  |  (rsn) – Auch auf der 2. Etappe der Murcia-Rundfahrt hat Daniel Schorn (NetApp) munter vorne mitgemischt. Nach dem neunten Platz vom Vortag sprang für den 21-jährigen Österreicher nach 169,8 Kilometern von Calasparra nach Caravaca de la Cruz im Massensprint diesmal sogar Rang fünf heraus.

„Das war ein rundum gelungener Tag für uns“, freute sich Schorns Sportlicher Leiter Enrico Poitschke über das Spitzenergebnis seines Youngsters. „Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein, in Anbetracht des prominenten Fahrerfeldes, das hier am Start ist.“

Im Finale des anspruchsvollen Teilstücks – zwei Mal musste der Alto de San Juan (1.227 Meter/Kat.1) bewältigt werden – konnte sich Schorn auf seine Teamkollegen Cesare Benedetti, Jan Barta und Andreas Schillinger verlassen, die sich ab der Drei-Kilometer-Marke vor ihn spannten und ihrem Kapitän den Sprint vorbereiteten.

„Das hat super gepasst“, strahlte Schorn nach seinem Coup. „An der letzten Kurve 200 Meter vor dem Ziel hatte ich leider ein kleines Loch zu Robert Hunter, aber das hier ist schon ein richtig guter Start in die Saison. Ich hoffe, das ist auch eine kleine Entschädigung für das Verletzungspech, dass wir zuletzt mit Huub Duyn und Eric Baumann hatten.“ Der Niederländer zog sich bei seinem Sturz am Mittwoch einen Nasenbeinbruch sowie Brüche im Oberkiefer zu und wurde heute im Krankenhaus in Cartagena operiert. Baumann fällt mit einem Bruch des Schienbeinkopfs für voraussichtlich acht Wochen aus.

Aber nicht nur Schorn setzte auf dem zweiten Teilstück der fünftägigen Rundfahrt durch den spanischen Südosten Akzente. Nach rund 30 Kilometern hatte sein Teamkollege Nico Keinath mit einem Vorstoß eine erste ernstzunehmende Flucht von 22 Fahrern eingeläutet. „Wir haben uns heute richtig gut verkauft, immer die Gruppen besetzt. Die Jungs waren sehr bemüht. Wir waren mit vier Mann in einem 60 Fahrer starken Feld vorne vertreten.“, lobte Poitschke sein Team.

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