"Sinnlose Gefährdung unserer Gesundheit"

Voigt zornig auf die ASO

Foto zu dem Text "Voigt zornig auf die ASO"
Jens Voigt (Saxo Bank) Foto: ROTH

07.07.2010  |  (rsn) - Jens Voigt (Saxo Bank) war nach dem Ende der 3. Tour-Etappe stinksauer. „Früher mal hat ein Franzose (Oscar Lapize 1910 nach dem Tourmalet, d. Red.) den Tourveranstaltern wegen der gefährlichen Streckenführung zugerufen: ‚vous etes assassins, ihr seid Mörder’. Heute möchte ich voller Wut sagen: Das war eine leichtfertige, sinnlose Gefährdung unserer Gesundheit“, schimpfte der TeamkKollege des gestürzten und mit Schlüsselbeinbruch ausgeschiedenen Mitfavoriten Frank Schleck.

Der Berliner war nicht zu beruhigen. „Sie glauben nicht, wie zornig ich bin. So eine dusselige und dämliche Entscheidung, so etwas wie heute zu machen“, fuhr Vpogt zornig fort. Er betonte, dass er schon lange vor der Tour auf die ASO eingewirkt habee, die Kopfsteinpflaster-Passagen zu streichen.

Voigts Teamchef Bjarne Riis kommentierte den Ausfall seines Co-Kapitäns recht cool: " „Frank wird uns fehlen. Wir müssen aber weiter machen.“ Dem Saxo-Bank-Chef fehlt in den Bergen nun die taktische Variante, Alberto Contador (Astana) mit einer Doppelspitze in die Zange nehmen zu können. Allerdings kam Andy Schleck trotz seiner Stürze auf der 2. Etappe sehr gut über die Pavés. Der 25-jährige Luxemburger konnte sogar Zeit auf Contador undLance Armstrong (RadioShack) gut machen, womit im Vorfeld nicht gerechnet werden konnte.

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