Schweizer nach schwerem Sturz im Tour-Prolog operiert

Mathias Frank: Comeback erst im Herbst

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Mathias Frank (BMC Racing) bei der Teampräsentation der Tour de France 2010 Foto: ROTH

12.07.2010  |  (rsn) – Nach seinem schweren Sturz im Prolog der Tour de France wird Mathias Frank (BMC Racing) voraussichtlich erst gegen Ende der Saison wieder ins Renngeschehen eingreifen können. Wie das Team des Schweizers am Montag mitteilte, hat sich Frank am vergangenen Freitag einer Operation unterzogen, bei der ihm zwei Stifte in den gebrochenen Daumen eingesetzt wurden. Der 23-Jährige wird nach einer physiotherapeutischer Behandlung in rund vier Wochen wieder mit dem Training beginnen können. "Mein Ziel ist es, im September oder Oktober noch ein paar Rennen zu fahren“, kündigte er an.

Frank war zum Tour-Auftakt in Rotterdam auf regennasser Straße in ein Absperrgitter gerutscht und hatte sich dabei den rechten Daumen gebrochen und einen Muskelriss im linken Oberschenkel zugewzogen. Zudem riss er sich seine Lippe auf, die mit drei Stichen genäht werden musste.

„Das war der schlimmste Sturz meiner Karriere. Es passierte sehr schnell, ich hatte einen Schock und erinnere mich kaum an etwas. Nun freue ich mich auf das Comeback und schaue von Tag zu Tag. Im nächsten Jahr gibt es wieder eine Tour de France", so Frank, der als Berghelfer für Cadel Evans eine wichtige Rolle in Frankreich spielen sollte.

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