Vorschau 2. Oman-Rundfahrt

Starke Konkurrenz für Cancellara

Foto zu dem Text "Starke Konkurrenz für Cancellara"
Oman-Rundfahrt 2010 Foto: ROTH

14.02.2011  |  (rsn) – War die Katar-Rundfahrt eine Angelegenheit für die Sprinter, wird die am Dienstag beginnende 2. Auflage der Oman-Rundfahrt (15. – 20. Feb. / Kat. 2.1) auf wesentlich abwechslungsreicherem und anspruchsvollerem Terrain ausgetragen. Bei dem sechstägigen Etappenrennen durch den Nordwesten des Sultanats Oman stehen 16 Mannschaften am Start, darunter zehn aus der ersten Liga.

Die Strecke: Die ersten drei Etappen verlaufen zwar über eher welliges Terrain, werden zum Ziel hin allerdings wieder flach. An den ersten beiden Tagen verlaufen die letzten 1.000 Meter jeweils leicht ansteigend. Trotzdem haben die Sprinter beste Aussichten auf Massenankünfte. Die 4. Etappe führt fast ständig bergauf ins bergige Hinterland von Oman zur Bergankunft am Green Mountain. Die 5,8 Kilometer lange Schlusssteigung weist durchschnittliche Steigungsgarde von 10,3 Prozent auf. Hier dürften die Kletterer den Sieg unter sich ausmachen und eine Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg fallen. Beste Karten haben wohl die kletterfesten Allrounder - wie Cancellara eben.

Im anspruchsvollen Zeitfahren der 5. Etappe steht den Fahrern zweimal der Anstieg nach Al Jissah im Weg – einmal auf dem Hin-, dann auf dem Rückweg. Die abschließende 6. Etappe ist nur im ersten Teil anspruchsvoller. Im Zielort Mattrah Seafront wartet ein flacher Schlusskurs von neun Runden zu je sieben Kilometern, auf dem die Sprinter nochmals zum Zug kommen werden.

Die Favoriten: Titelverteidiger Fabian Cancellara (Leopard-Trek) zählt auch diesmal zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Gesamtsieg. Der Schweizer bekommt es allerdings mit prominenter Konkurrenz zu tun. Der Norweger Edvald Boasson Hagen (Sky) und der Australier Cameron Meyer (Garmin-Cervélo) – im Vorjahr Gesamtzweiter und –dritter - stehen ebenso am Start wie der Kasache Alexander Winokurow (Astana), der Spanier Joaquin Rodriguez (Katjuscha), der Niederländer Robert Gesink (Rabobank), der Russe Denis Mentschow (Geox-TMC), der Italiener Marco Pinotti (HTC-Highroad).

In den Sprintankünften werden wie in Katar auch Tom Boonen (Quick Step), Heinrich Haussler (Garmin-Cervélo), Daniele Bennati (Leopard-Trek), Theo Bos und Graeme Brown (beide Rabobank), Danilo Hondo (Lampre-ISD), Roger Kluge (Skil-Shimano) und der italienische Aufsteiger Andreas Guradini (Farnese Vini) aufeinander treffen. Dazu kommen Weltmeister Thor Hushovd (Garmin-Cervélo), der Francesco Chicchi (Quick Step) sowie der Australier Matthew Goss (HTC-Highroad).

Die Etappen:

1. Etappe, 15. Feb.: Sawadi - Al Seeb, 158 km
2. Etappe, 16. Feb.: The Wave, Muscat - Al Wutayya, 139 km
3. Etappe, 17. Feb.: Sur – Sur, 208 km
4. Etappe, 18. Feb.: Sultan Qaboos Univ. - Jabal al Akhdhar (Green Mt.) 157 km
5. Etappe, 19. Feb.: Al Jissah - Al Jissah, 18,5 km, EZF
6. Etappe, 20. Feb.: Qurayyat - Mattrah Seafront, 157 km

Die Teams: Leopard-Trek, Garmin-Cervélo, Katjuscha, Sky, Geox-TMC, Astana, Rabobank, Quick Step, HTC-Highroad, BMC, Lampre-ISD, Farnese Vini, Francaise des Jeux, Topsport Vlaanderen, Skil-Shimano, An Post – Sean Kelly

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