"Zwei große Rundfahrten in einem Jahr sind zu viel"

Schleck zweifelt an Contadors Tour-Vorbereitung

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Andy Schleck Foto: ROTH

03.03.2011  |  (rsn) - Es sieht danach aus, als wolle Alberto Contador in dieser Saison noch mitnehmen, was geht, bis die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und abschließend der Internationale Sportgerichtshof CAS seinen Fall behandeln. Wegen seines auf Clenbuterol positiven Dopingtests droht dem dreifachen Toursieger eine Sperre. Mit einem Freispruch außerhalb Spaniens kann er kaum rechnen.

Hat er deshalb seinen Start beim Giro d’Italia angekündigt?

„Wenn Alberto wirklich den Giro fährt, wird er auch gewinnen wollen. Das ist sicher nicht die beste Vorbereitung auf die Tour“, glaubt Andy Schleck in einem Interview mit der französischen Sport-Tageszeitung L’Equipe. Andy Schleck: „Früher konnte man zwei große Rundfahrten in einer Saison gewinnen. Ob das heute noch möglich ist? Da habe ich meine Zweifel.“

Wäre dann der Weg frei für seinen ersten Erfolg auf dem Champs-Elisées? „Es gibt noch andere Favoriten. Basso ist schon in guter Form. Cadel Evans und Robert Gesink haben sicher auch gute Chancen auf den Toursieg", so Schleck.

Die Entscheidung könnte nach Meinung des letztjährigen Tourzweiten auf der 18. Etappe von Pinerolo hoch zum Galibier (2645 m) mit den Pässen Col Angel (2744 m) und dem Col d’Izoard (2360) fallen. Andy Schleck: „Alpe d’Huez am Tag danach ist zu kurz für große Zeitunterschiede.“

Ob mit oder ohne Contador – die Tour wird sicher wieder spannend!

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