Streit im Antidopingkampf scheint beigelegt

UCI und AFLD arbeiten wieder zusammen

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03.03.2011  |  (rsn) - Der langwierige Streit zwischen dem Radsportweltverband UCI und der Französischen Anti-Doping-Agentur AFLD scheint beigelegt. Wie französische Quellen berichten, soll bereits am Samstag, einen Tag vor dem Start der Fernfahrt Paris-Nizza, ein neuer Vertrag über eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen unterzeichnet werden.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Dopingfahnder der UCI und der AFLD wieder kooperieren. Die Mitarbeiter der AFLD sollen demnach beim ersten großen Mehretappenrennen des Jahres rund 60 Blut- und Urinproben nehmen.

Die Wiederannäherung der beiden Parteien begann bereits im Januar 2010 und schritt nach dem Rücktritt des langjährigen AFLD-Präsidenten Pierre Bordry im September des vergangenen Jahres weiter voran. Bordry war damals durch Bruno Genevois ersetzt worden.

Paris-Nizza, für das der Tour-Organisator ASO verantwortlich zeigt, gilt jetzt als erster praktischer Schritt im Versöhnungsprozess zwischen UCI und AFLD.

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